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Alle 210 Fragen mit Lösungen
Erziehung und Ausbildung
Wie lernt ein Hund ein neues Verhalten am zuverlässigsten?
- Fehler werden jedes Mal sofort und laut bestraft
- Das Signal wird wiederholt, bis der Hund reagiert
- Das erwünschte Verhalten wird sofort belohnt richtig
- Man übt selten, dafür aber sehr lange am Stück
Hunde zeigen Verhalten häufiger, das sich für sie lohnt. Wer richtiges Verhalten im richtigen Moment belohnt, kommt schneller und ohne Angst ans Ziel.
Wie schnell sollte die Belohnung auf das richtige Verhalten folgen?
- Am Ende des Spaziergangs
- Innerhalb von ein bis zwei Sekunden richtig
- Innerhalb von etwa einer Minute
- Der Zeitpunkt spielt keine Rolle, Hauptsache sie kommt
Hunde verknüpfen die Belohnung mit dem, was sie gerade tun. Kommt sie zu spät, belohnt man womöglich schon ein anderes Verhalten.
Wozu dient ein Markersignal, etwa ein Klick oder ein kurzes Wort wie „Top“?
- Es markiert genau den richtigen Moment und kündigt die Belohnung an richtig
- Es ersetzt auf Dauer jede Belohnung, sobald der Hund es kennt
- Es beruhigt den Hund, wenn er Angst hat, und lenkt ihn ab
- Es bricht unerwünschtes Verhalten ab und ersetzt so das „Nein“
Das Markersignal überbrückt die Zeit, bis die Belohnung da ist. Es funktioniert nur, wenn danach zuverlässig etwas Gutes folgt.
Ihr Hund kommt nach mehrmaligem Rufen endlich zu Ihnen zurück. Wie reagieren Sie?
- Ihn ignorieren, damit er beim nächsten Mal schneller kommt
- Wortlos anleinen und sofort umkehren
- Freundlich empfangen und belohnen richtig
- Schimpfen, weil er so lange gebraucht hat
Der Hund verknüpft Ihre Reaktion mit dem Zurückkommen, nicht mit dem Trödeln davor. Wer beim Ankommen schimpft, macht das Zurückkommen unattraktiv.
Warum übt man ein neues Signal zuerst an einem ruhigen Ort?
- Damit die Nachbarn und andere Hunde nicht gestört werden
- Weil Hunde draußen grundsätzlich nichts lernen, nur schnüffeln
- Weil es in der Prüfungsordnung für den Hundeführerschein so steht
- Der Hund kann sich konzentrieren; Ablenkung kommt schrittweise dazu richtig
Lernen gelingt, wenn die Aufgabe lösbar ist. Erst wenn es drinnen sicher klappt, steigert man die Ablenkung in kleinen Schritten.
Ihr Hund setzt sich im Wohnzimmer zuverlässig auf „Sitz“, draußen aber nicht. Woran liegt das meist?
- Draußen braucht er ein anderes, eigenes Wort als „Sitz“
- Das Signal wurde noch nicht an verschiedenen Orten geübt richtig
- Der Hund ist stur und testet draußen seine Grenzen aus
- Man muss draußen lauter und strenger rufen
Hunde lernen stark ortsbezogen. Ein Signal muss an vielen Orten und in vielen Situationen geübt werden, bis der Hund es überall versteht (Generalisierung).
Wie trainiert man am besten mit einem jungen Hund?
- Einmal am Tag eine Stunde am Stück, damit es sich festigt
- Erst ab einem Alter von einem Jahr, vorher lernt er nichts
- Nur am Wochenende, dafür aber mehrere Stunden am Stück
- In mehreren kurzen Einheiten über den Tag verteilt richtig
Junge Hunde können sich nur kurz konzentrieren. Wenige Minuten mit Erfolg am Ende bringen mehr als eine lange Einheit, in der der Hund ermüdet.
Was sollten Sie beim Rückruf vermeiden?
- Ihn beim Zurückkommen mit Futter oder Spiel zu belohnen, auch wenn es gedauert hat
- Den Rückruf zuerst an der Schleppleine zu üben
- Ein fröhliches, gleichbleibendes Signal zu benutzen, das nur für den Rückruf gilt
- Den Hund zu rufen, um danach etwas Unangenehmes mit ihm zu tun richtig
Wird der Hund gerufen, um ihn zu baden, zu strafen oder jedes Mal den Spaziergang zu beenden, lernt er: Kommen lohnt sich nicht.
Ihr Hund springt zur Begrüßung an Besuchern hoch. Was ist sinnvoll?
- Ihn jedes Mal ausgiebig streicheln, damit er schneller ruhig wird
- Ihm das Knie in die Brust stoßen, damit er das Hochspringen lässt
- Ihm auf die Hinterpfoten treten, sobald er hochspringt
- Ein anderes Verhalten wie Sitzen belohnen und das Hochspringen nicht beachten richtig
Aufmerksamkeit belohnt das Hochspringen. Besser ist ein Verhalten, das nicht gleichzeitig mit Springen geht, etwa Sitzen, und das wird belohnt.
Was bedeutet „positive Verstärkung“?
- Dem Hund wird etwas Unangenehmes hinzugefügt, das Verhalten wird seltener
- Nach einem Verhalten folgt etwas Angenehmes, das Verhalten wird häufiger richtig
- Der Hund bekommt eine Belohnung, bevor er etwas tut
- Der Hund wird für Fehler bestraft, damit richtiges Verhalten häufiger wird
„Positiv“ heißt in der Lerntheorie „etwas kommt hinzu“, „Verstärkung“ heißt „das Verhalten wird häufiger“. Futter, Spiel oder Lob nach dem richtigen Verhalten sind typische Beispiele.
Was ist mit „negativer Strafe“ in der Lerntheorie gemeint?
- Der Hund wird körperlich gezüchtigt, etwa mit einem Klaps auf die Schnauze
- Etwas Unangenehmes endet, sobald der Hund das gewünschte Verhalten zeigt
- Der Hund wird angeschrien
- Etwas Angenehmes endet, zum Beispiel die Aufmerksamkeit beim Anspringen richtig
„Negativ“ heißt „etwas wird weggenommen“. Dreht man sich weg, wenn der Hund anspringt, verliert er die Aufmerksamkeit, und das Anspringen wird seltener.
Ihr Hund freut sich, sobald die Futterschüssel klappert. Welche Art des Lernens steckt dahinter?
- Angeborenes Verhalten, das ganz ohne Lernen entsteht
- Klassische Konditionierung: Ein Geräusch kündigt Futter an richtig
- Lernen durch Strafe: Er fürchtet, sonst leer auszugehen und zu hungern
- Nachahmung: Er hat sich die Vorfreude beim Menschen abgeschaut
Der Hund hat ein neutrales Geräusch mit etwas Gutem verknüpft. So entstehen viele Gefühle und Erwartungen, auch Angst vor dem Tierarztbesuch.
Ihr Hund zieht an der Leine. Welches Vorgehen ist tierschutzgerecht und wirksam?
- Ihn ziehen lassen, das legt sich mit dem Alter ganz von selbst
- Stehen bleiben, wenn die Leine sich spannt, und lockeres Gehen belohnen richtig
- Mit kräftigen Leinenrucken korrigieren, bis er nicht mehr zieht
- Ein Stachelhalsband verwenden, das nur bei Zug unangenehm wird
Ziehen darf sich nicht lohnen, lockeres Gehen soll sich lohnen. Stachelhalsbänder und andere schmerzhafte Mittel sind in der Erziehung verboten.
In welchem Alter lernen Welpen besonders leicht, Menschen, Tiere, Geräusche und Alltagssituationen als normal kennenzulernen?
- Etwa von der 3. bis zur 12. bis 14. Lebenswoche richtig
- Erst im zweiten Lebensjahr, wenn er ausgewachsen ist
- Erst ab dem sechsten Lebensmonat, vorher ist er zu jung
- Erst nach dem Zahnwechsel, also mit etwa sieben Monaten
In dieser Sozialisierungsphase ist der Welpe besonders offen. Was er dann gut kennenlernt, macht ihm später seltener Angst. Deshalb zählen die ersten Wochen im neuen Zuhause viel.
Wie gewöhnt man einen jungen Hund ans Alleinbleiben?
- Gar nicht, bis er erwachsen ist
- In kleinen Schritten mit kurzen Zeiten beginnen und langsam steigern richtig
- Ihn einfach einsperren und das Bellen ignorieren, egal wie lange es dauert
- Gleich am ersten Tag einen ganzen Arbeitstag allein lassen, dann lernt er es
Alleinbleiben muss gelernt werden. Man steigert die Zeit erst, wenn der Hund die kürzere Zeit entspannt schafft.
Wie wird ein Welpe am besten stubenrein?
- Schimpfen, wenn man später eine Pfütze findet
- Ihn mit der Nase in die Pfütze drücken, damit er versteht, was falsch war
- Nur zweimal am Tag hinausgehen, dann gewöhnt sich die Blase daran
- Nach Schlafen, Fressen und Spielen sofort nach draußen bringen und dort loben richtig
Welpen müssen nach dem Aufwachen, Fressen und Spielen fast immer. Wer rechtzeitig rausgeht und draußen lobt, ist schnell am Ziel. Strafe hinterher versteht der Hund nicht.
Ihr Hund bellt jedes Mal, wenn es klingelt. Was hilft auf Dauer?
- Den Hund jedes Mal laut anschreien, bis er versteht, dass er still sein soll
- Ein anderes Verhalten üben, etwa auf seinen Platz gehen, und das belohnen richtig
- Ein Halsband, das bei jedem Bellen automatisch einen leichten Stromstoß abgibt
- Nichts tun, das gibt sich mit der Zeit von ganz allein
Ein Hund lernt leichter, was er tun soll, als was er lassen soll. Halsbänder mit Stromstößen sind nach dem Tierschutzgesetz verboten.
Welche Folge hat Strafe in der Hundeerziehung häufig?
- Sie zeigt dem Hund genau, was er stattdessen tun soll
- Sie wirkt am besten, wenn sie Stunden nach dem Fehler kommt
- Sie wirkt schnell, zuverlässig und ganz ohne Nebenwirkungen
- Sie kann Angst und Misstrauen auslösen und die Beziehung belasten richtig
Strafe sagt nur, was falsch war, nicht was richtig ist. Hunde verknüpfen sie oft mit dem Menschen oder dem Ort statt mit ihrem Verhalten.
Ab wann kann man mit einem Welpen üben?
- Erst wenn er ausgewachsen ist
- Erst nach dem ersten Geburtstag und der letzten Impfung
- Erst ab einem Alter von einem Jahr
- Gleich nach dem Einzug, kurz und spielerisch richtig
Welpen lernen ab dem ersten Tag, ob man es plant oder nicht. Kurze, freundliche Übungen legen den Grundstein.
Was bedeutet es, ein Verhalten „unter Signal zu stellen“?
- Das Verhalten lässt sich zuverlässig mit einem Wort oder Handzeichen abrufen richtig
- Der Hund wird mit Lichtzeichen statt mit Wörtern trainiert
- Der Hund wird mit einer Pfeife erschreckt, wenn er etwas Falsches tut oder nicht hört
- Das Verhalten wird jedes Mal bestraft, wenn der Hund es ohne ein Signal zeigt
Zuerst lernt der Hund das Verhalten, dann erst bekommt es einen Namen. Danach belohnt man es vor allem, wenn es auf das Signal hin kommt.
Welche Belohnung wirkt am besten?
- Die, die der Hund gerade wirklich möchte, etwa Futter, Spiel oder Schnüffeln richtig
- Keine, ein gut erzogener Hund gehorcht allein aus Respekt
- Immer nur Lob mit der Stimme, weil Futter den Hund bestechlich macht
- Nur Trockenfutter aus dem Napf, damit er nicht zu dick wird
Was eine Belohnung ist, entscheidet der Hund. In schwierigen Situationen braucht es oft etwas besonders Gutes.
Was bringt eine gut geführte Welpengruppe?
- Sie ersetzt das Üben zu Hause
- Welpen lernen, sich durchzusetzen, indem man sie raufen lässt, bis einer aufgibt
- Welpen lernen unter Anleitung den Umgang mit Artgenossen, Halter lernen Körpersprache lesen richtig
- Sie ist in ganz Deutschland für jeden Welpen gesetzlich vorgeschrieben
Gutes Welpenspiel ist betreut: Hunde passender Größe, Pausen, und Eingreifen, wenn einer bedrängt wird.
Ihr Hund soll „Bleib“ lernen. Wie steigert man sinnvoll?
- Gleich weit weggehen und lange warten, damit er es schnell lernt
- Dauer, Entfernung und Ablenkung alle gleichzeitig steigern, das spart viel Zeit
- Bei jedem Aufstehen schimpfen und ihn sofort zurück an seinen Platz bringen
- Dauer, Entfernung und Ablenkung einzeln und in kleinen Schritten steigern richtig
Wird alles auf einmal schwerer, scheitert der Hund. Wer eine Sache steigert, macht die anderen dafür vorübergehend leichter.
Wie gewöhnt man einen Hund an einen Maulkorb?
- Nur beim Tierarzt aufsetzen, damit er ihn sonst nicht kennt
- Einfach aufsetzen, wenn man ihn braucht, er gewöhnt sich schon
- Gar nicht, ein Maulkorb schadet dem Hund immer und macht ihn unglücklich
- Schrittweise und mit Belohnung, bis er ihn entspannt trägt richtig
Ein gut aufgebauter Maulkorb ist für den Hund keine Strafe. Er muss so sitzen, dass der Hund hecheln und trinken kann.
Warum sind Suchspiele und Nasenarbeit eine gute Beschäftigung?
- Sie schwächen auf Dauer den Geruchssinn, deshalb sollte man sie nur selten üben
- Schnüffeln lastet geistig aus und entspricht dem natürlichen Verhalten richtig
- Sie sind nur für Jagdhunde geeignet, andere Hunde können nicht gut riechen
- Sie machen Hunde aggressiv, weil sie dabei Beute suchen
Der Geruchssinn ist der wichtigste Sinn des Hundes. Zehn Minuten Suchen ermüden oft mehr als eine lange Runde Rennen.
Ihr Hund hat einen Hühnerknochen im Maul. Was ist die beste, vorher geübte Lösung?
- Tauschen: Er gibt ab und bekommt etwas Besseres richtig
- Ihn anschreien
- Ihn jagen, bis er den Knochen vor Schreck fallen lässt
- Das Maul mit Gewalt aufreißen
Wer Tauschen übt, hat im Ernstfall einen Hund, der freiwillig abgibt. Hinterherjagen macht aus dem Knochen ein Spiel, Gewalt führt oft zu Abwehr bis zum Beißen.
Wie lange sollte eine Übungseinheit mit einem Welpen etwa dauern?
- Einen halben Tag
- Etwa eine Dreiviertelstunde
- Etwa zwei Stunden am Stück
- Wenige Minuten richtig
Welpen ermüden schnell. Besser mehrmals am Tag kurz üben und aufhören, solange es noch gut klappt.
Körpersprache und Kommunikation
Ein Hund wedelt mit dem Schwanz. Was bedeutet das?
- Er ist erregt; ob freundlich oder angespannt, zeigt erst der ganze Körper richtig
- Er ist müde und möchte seine Ruhe haben
- Er greift gleich an, weil Wedeln Anspannung zeigt
- Er freut sich immer, denn Wedeln ist ein sicheres Zeichen für Freundlichkeit
Auch angespannte oder unsichere Hunde wedeln. Man liest Rute, Ohren, Maul, Blick und Körperhaltung zusammen.
Welche Signale zeigen oft Unbehagen oder den Wunsch, einen Konflikt zu vermeiden?
- Ruhiges Fressen mit lockerer Körperhaltung
- Tiefer, entspannter Schlaf auf der Seite
- Gähnen, Kopf abwenden, über die Nase lecken richtig
- Spielverbeugung, Hüpfen und lockeres Wedeln
Solche Beschwichtigungssignale zeigen, dass dem Hund etwas zu viel wird. Wer sie erkennt, kann früh Abstand schaffen.
Ein Hund senkt den Vorderkörper und streckt das Hinterteil in die Höhe. Was bedeutet das meist?
- Er unterwirft sich seinem Gegenüber
- Er fordert zum Spielen auf richtig
- Er setzt zum Angriff an
- Er hat Bauchschmerzen
Die Spielverbeugung kündigt an: Was jetzt kommt, ist Spiel. Hunde zeigen sie auch mitten im Spiel, um es freundlich zu halten.
Ein Hund erstarrt, fixiert Sie und wird ganz steif. Was bedeutet das?
- Er hat Hunger und bettelt still um Futter, das Sie bei sich tragen
- Eine Warnung: Er fühlt sich bedroht oder verteidigt etwas, geben Sie ihm Abstand richtig
- Er ist ganz entspannt und konzentriert sich nur auf Sie
- Er möchte gestreichelt werden und wartet nur darauf, dass Sie zu ihm herankommen
Erstarren ist oft die letzte Stufe vor Knurren, Schnappen oder Beißen. Jetzt nicht näher kommen und nicht anstarren.
Ihr Hund knurrt. Wie gehen Sie damit um?
- Es sofort streng bestrafen, damit er es sich abgewöhnt
- Knurren als Warnung ernst nehmen und die Ursache klären richtig
- Es ignorieren, Knurren hat bei Hunden keine Bedeutung
- Es als Spiel ansehen und einfach weitermachen
Knurren ist Kommunikation: Der Hund sagt, dass ihm etwas nicht passt. Wer die Ursache kennt, kann die Situation ändern.
Was kann passieren, wenn ein Hund für Knurren immer bestraft wird?
- Er lässt die Warnung weg und beißt womöglich ohne Vorwarnung richtig
- Er wird besonders freundlich zu Fremden
- Nichts, die Strafe löst das Problem dauerhaft und der Hund wird ruhiger
- Er fühlt sich nicht mehr bedroht, weil er gelernt hat, wer das Sagen hat
Strafe unterdrückt das Warnsignal, nicht das Gefühl dahinter. Der Hund lernt, dass Warnen nichts bringt.
Wie begrüßen Sie einen fremden Hund richtig?
- Direkt auf ihn zugehen und ihm fest in die Augen schauen, das schafft Vertrauen
- Ihm die Hand von oben auf den Kopf legen, damit er sich beruhigt und Sie kennenlernt
- Ihn zur Begrüßung umarmen
- Den Halter fragen, den Hund selbst kommen lassen, sich nicht über ihn beugen richtig
Viele Hunde empfinden frontales Annähern, Anstarren und Über-sie-Beugen als bedrohlich. Wer dem Hund die Wahl lässt, erlebt ihn entspannter.
Mit welchem Sinn nimmt ein Hund seine Umwelt vor allem wahr?
- Mit dem Geschmackssinn
- Mit dem Geruchssinn richtig
- Mit den Augen, wie der Mensch
- Mit dem Tastsinn, vor allem über die Pfoten
Die Nase eines Hundes ist um ein Vielfaches leistungsfähiger als die des Menschen. Schnüffeln ist für ihn Zeitunglesen.
Was stimmt über das Gehör des Hundes?
- Hunde hören auch sehr hohe Töne, die Menschen nicht mehr wahrnehmen richtig
- Hunde hören schlechter als Menschen, deshalb muss man laut rufen
- Welpen hören von Geburt an besonders gut
- Hunde hören nur tiefe Töne, hohe Pfiffe nehmen sie nicht wahr
Hunde hören höhere Töne und leisere Geräusche als wir. Welpen kommen mit geschlossenen Gehörgängen zur Welt.
Welche Farben sehen Hunde?
- Vor allem Rot- und Grüntöne; Blau und Gelb können sie dagegen kaum unterscheiden
- Eingeschränkt, vor allem Blau- und Gelbtöne; Rot und Grün unterscheiden sie schlecht richtig
- Genauso viele Farben wie der Mensch
- Nur Schwarz und Weiß, Farben nehmen Hunde überhaupt nicht wahr
Hunde haben zwei Arten von Farbzapfen statt drei. Ein rotes Spielzeug im grünen Gras ist für sie schwer zu sehen, Bewegung erkennen sie dagegen sehr gut.
Woran erkennen Sie, dass ein Hund Angst hat?
- Entspanntes Liegen auf der Seite
- Hoch getragene Rute, nach vorn gerichteter Körper und gespitzte Ohren
- Eingeklemmte Rute, zurückgelegte Ohren, geduckter Körper richtig
- Spielverbeugung
Ängstliche Hunde machen sich klein und wollen oft Abstand. Manche erstarren, andere versuchen zu fliehen.
Warum mögen viele Hunde es nicht, umarmt zu werden?
- Umklammern schränkt sie ein und wirkt bedrohlich richtig
- Weil es ihrem Fell schadet
- Weil Hunde grundsätzlich keine Berührung mögen
- Das stimmt nicht, alle Hunde mögen Umarmungen, wenn sie sie kennen
Hunde umarmen sich untereinander nicht. Viele zeigen dabei Stresssignale wie Wegdrehen, Lecken oder Erstarren. Kinder sollten Hunde deshalb nicht umarmen.
Ein Hund hechelt stark, obwohl es kühl ist und er sich nicht bewegt hat. Was kann das bedeuten?
- Stress, Aufregung oder Schmerzen richtig
- Dass er müde ist und schlafen will
- Dass er rundum zufrieden und entspannt ist
- Das ist immer harmlos
Hecheln dient der Kühlung, zeigt aber auch Stress und Schmerzen an. Hält es ohne erkennbaren Grund an, gehört der Hund zum Tierarzt.
Was ist eine Übersprungshandlung?
- Ein plötzlicher Angriff aus dem Stand, bei dem der Hund ohne jede Warnung vorspringt
- Ein Signal zum Spielen
- Wenn der Hund über eine Hürde springt, statt außen um sie herumzulaufen
- Ein Verhalten, das nicht zur Lage passt, etwa plötzliches Kratzen im Konflikt richtig
Steht ein Hund zwischen zwei Gefühlen, etwa Neugier und Angst, zeigt er oft ein unpassendes Verhalten wie Kratzen, Schütteln oder Schnüffeln.
Zwei Hunde spielen miteinander. Woran erkennen Sie faires Spiel?
- Einer liegt dauernd unten und quietscht
- Die Rollen wechseln, es gibt Pausen, die Bewegungen sind locker richtig
- Einer jagt den anderen ständig, während der sich unter einer Bank verkriecht
- Beide stehen steif da, fixieren sich lange und knurren dabei leise
Gutes Spiel ist wechselseitig. Will einer nicht mehr, sollte man die Hunde kurz trennen und schauen, ob er von sich aus weitermachen will.
Wie verständigen sich Hunde untereinander?
- Nur durch Bellen
- Über Körperhaltung, Geruchsmarken und Laute richtig
- Nur durch Körperkontakt
- Gar nicht, jeder Hund handelt ganz für sich allein
Die meiste Verständigung läuft leise über den Körper und über Gerüche. Bellen ist nur ein kleiner Teil davon.
Warum heben Rüden an Bäumen und Laternen das Bein?
- Aus Unsauberkeit, weil sie noch nicht richtig stubenrein sind
- Weil sie zu viel getrunken haben und es nicht halten können
- Um ihren Menschen zu ärgern
- Sie hinterlassen Geruchsnachrichten für andere Hunde richtig
Urin enthält Informationen etwa über Geschlecht und Hormonlage. Auch Hündinnen markieren, nur seltener.
Ein Hund legt sich auf den Rücken und zeigt den Bauch. Was bedeutet das?
- Er ist krank
- Er greift gleich an
- Je nach Lage Entspannung, Spiel oder Beschwichtigung richtig
- Er will auf jeden Fall am Bauch gekrault werden, sonst nichts
Auch hier entscheidet der Zusammenhang. Ein Hund, der sich angespannt auf den Rücken wirft, will oft Abstand, nicht Streicheln.
Ein anderer Hund kommt näher, und Ihr Hund schnüffelt plötzlich intensiv am Boden. Was kann das sein?
- Er hat großen Hunger
- Er ignoriert den anderen Hund aus Überheblichkeit und Dominanz
- Er sucht Streit
- Beschwichtigung: Er zeigt, dass er keinen Streit will richtig
Schnüffeln, Bogenlaufen und Wegschauen entschärfen Begegnungen. Lassen Sie ihm die Zeit dafür.
Wie wirkt ein direkter, starrer Blick eines fremden Menschen auf viele Hunde?
- Völlig gleichgültig
- Beruhigend und freundlich
- Wie eine Einladung zum Spiel
- Bedrohlich richtig
Unter Hunden ist Anstarren eine Drohung. Einem unsicheren Hund sollte man deshalb nicht in die Augen starren.
Ein fremder Hund läuft frei auf Sie zu, und Sie fühlen sich unsicher. Was tun Sie?
- Möglichst schnell wegrennen und dabei laut um Hilfe rufen
- Den Hund fest anstarren, bis er den Blick abwendet und von allein abdreht
- Mit den Armen fuchteln und ihn laut anschreien, damit er erschrickt und umkehrt
- Ruhig stehen bleiben, sich seitlich drehen, nicht rennen oder schreien richtig
Wegrennen kann Jagdverhalten auslösen, Fuchteln wirkt bedrohlich. Ruhiges Stehen macht die Lage für die meisten Hunde uninteressant.
Was versteht man unter Beschwichtigung?
- Eine Belohnung, mit der der Mensch den Hund beruhigt
- Verhalten, das Spannung abbauen und Konflikte vermeiden soll richtig
- Ein Kommando aus der Hundeschule für das Ablegen
- Eine besondere Art des Angriffs, die ohne Vorwarnung kommt
Beschwichtigungssignale richten Hunde an Artgenossen und an Menschen. Sie sind ein Zeichen für Unbehagen, nicht für Schuldbewusstsein.
Ihr Hund schaut „schuldbewusst“, als Sie den zerbissenen Schuh entdecken. Was steckt meist dahinter?
- Er weiß genau, dass er etwas falsch gemacht hat
- Er bereut die Tat
- Er reagiert auf Ihre Stimmung und beschwichtigt richtig
- Er will Sie verspotten
Hunde lesen unsere Körpersprache sehr genau. Der „schuldige“ Blick ist Beschwichtigung gegenüber einem angespannten Menschen. Strafe im Nachhinein versteht der Hund nicht.
Angst und Aggression
Was zeigt ein Hund meist, bevor er beißt?
- Er legt sich entspannt hin und schließt die Augen
- Nichts, die meisten Hunde beißen völlig ohne jede vorherige Warnung
- Schwanzwedeln, Spielverbeugung und fröhliches Hüpfen um Sie herum
- Wegdrehen, Erstarren, Lefzen hochziehen, Knurren, Schnappen richtig
Die meisten Hunde steigern ihre Warnungen Schritt für Schritt. Wer die frühen Zeichen erkennt, kann Bisse verhindern.
Was steckt häufig hinter aggressivem Verhalten?
- Nur Langeweile, weil der Hund zu wenig zu tun hat
- Angst, Schmerz, Frust oder das Verteidigen von etwas Wichtigem richtig
- Bosheit oder ein angeborener schlechter Charakter des Hundes
- Der Wunsch, in der Familie Rudelführer zu sein
Aggression ist meist ein Versuch, eine bedrohliche Lage zu beenden. Wer die Ursache kennt, kann gezielt ansetzen.
Wie kann ein Hund auf Angst reagieren?
- Nur mit Beißen, andere Reaktionen gibt es bei Angst nicht
- Nur mit Flucht, denn Angst macht Hunde nie aggressiv
- Mit Flucht, Erstarren, Beschwichtigen oder Abwehr richtig
- Gar nicht, Hunde kennen kein Gefühl wie Angst
Welche Reaktion ein Hund zeigt, hängt von ihm und von der Lage ab. Kann er nicht fliehen, zum Beispiel an der Leine, wehrt er sich eher.
Ein bisher freundlicher Hund wird plötzlich aggressiv. Was ist der erste Schritt?
- Ihn tierärztlich untersuchen lassen, weil Schmerzen oder Krankheit dahinterstecken können richtig
- Ihn sofort abgeben, weil er ab jetzt immer gefährlich bleiben wird
- Abwarten, das ist nur eine Phase und geht meistens von allein wieder vorbei
- Ihn strenger erziehen und ihm deutlich zeigen, dass Sie der Chef im Haus sind
Schmerzen, etwa an Zähnen, Ohren oder Gelenken, sind eine häufige Ursache plötzlicher Aggression.
Ihr Hund knurrt, wenn jemand an seinem Futternapf vorbeigeht. Was ist sinnvoll?
- Ihm den Napf immer wieder wegnehmen, bis er es ohne Knurren akzeptiert
- Ihn beim Fressen festhalten
- Ihn in Ruhe fressen lassen und mit einer Trainerin Vertrauen aufbauen richtig
- Ihn anschreien
Wer den Napf wegnimmt, bestätigt die Sorge des Hundes. Hilfreich ist, dass Menschen am Napf etwas Gutes bedeuten, zum Beispiel ein Extrabissen im Vorbeigehen.
Ihr Hund hat an Silvester Angst vor Böllern. Was hilft ihm?
- Ein ruhiger Rückzugsort, geschlossene Fenster und Rollläden, Sie in der Nähe richtig
- Ihn mit nach draußen nehmen, damit er sich an das Knallen gewöhnt
- Ihn in den Garten lassen, damit er sich selbst ein Versteck sucht
- Ihn für das Zittern ausschimpfen, damit er sich zusammenreißt
Angst lässt sich nicht wegerziehen. Hilfreich sind Sicherheit, Ablenkung und bei starker Angst früh ein Gespräch mit der Tierärztin, nicht erst am 31. Dezember.
Was bedeutet Gegenkonditionierung?
- Der Hund bekommt dauerhaft Beruhigungsmittel, bis die Angst verschwunden ist
- Der Hund wird dem Reiz in voller Stärke ausgesetzt, bis er sich von selbst beruhigt
- Der Hund wird für seine Angst bestraft, damit er sie ablegt
- Der angstauslösende Reiz wird in geringer Stärke mit etwas sehr Angenehmem verknüpft richtig
Aus „Da kommt etwas Schlimmes“ soll „Da kommt etwas Gutes“ werden. Das klappt nur, wenn der Reiz so schwach ist, dass der Hund noch fressen und entspannen kann.
Was ist Desensibilisierung?
- Den Reiz für immer meiden, damit keine Angst mehr aufkommt
- Eine Behandlung mit angstlösenden Medikamenten statt Training
- Den Hund dem Reiz in voller Stärke aussetzen, bis er aufgibt
- Schrittweise Gewöhnung an einen Reiz unterhalb der Angstschwelle richtig
Man beginnt mit einer Stärke, die den Hund nicht ängstigt, etwa großer Abstand oder leiser Ton, und steigert langsam.
Warum ist es meist keine gute Idee, einen ängstlichen Hund dem Angstauslöser voll auszusetzen, bis er „aufgibt“?
- Weil es zu schnell wirkt und der Hund dabei nichts mehr lernt
- Weil es Hunde zu mutig und dadurch im Alltag unvorsichtig macht
- Er kann nicht ausweichen, und die Angst wird oft stärker richtig
- Weil es die sanfteste Methode ist und zu lange dauert
Diese Reizüberflutung führt oft zu Resignation statt Entspannung und kann Angst und Abwehr verschlimmern.
Ihnen kommt ein anderer Hund an der Leine entgegen. Wie verhalten Sie sich?
- Abstand halten oder im Bogen vorbeigehen; Kontakt nur nach Absprache richtig
- Die Leine straff ziehen und den anderen Hund laut verscheuchen
- Die Hunde an der Leine „das unter sich klären“ lassen
- Die Hunde direkt aufeinander zulaufen lassen, damit sie sich kennenlernen
Nicht jeder Hund will Kontakt, und manche sind krank, ängstlich oder in Ausbildung. Ein Bogen ist höflich und hilft beiden Hunden.
Warum führt Kontakt an der Leine oft zu Streit?
- Die Hunde können nicht ausweichen und sich nicht normal begrüßen richtig
- Weil Kontakt an der Leine verboten ist
- Weil jede Leine aggressiv macht
- Das stimmt nicht, Kontakt an der Leine ist für Hunde immer unproblematisch
Eine straffe Leine hält die Hunde frontal aufeinander ausgerichtet und nimmt ihnen den Bogen und die Flucht. Das erzeugt Spannung.
Was gilt für kleine Kinder und Hunde?
- Kinder dürfen den Hund beim Fressen streicheln
- Sie sollten nie unbeaufsichtigt zusammen sein richtig
- Ein gutmütiger Hund braucht grundsätzlich keine Aufsicht
- Kinder sollten Hunde zur Begrüßung umarmen
Auch der netteste Hund kann sich bedrängt fühlen. Kinder lernen: Hund in Ruhe lassen, wenn er frisst, schläft oder weggeht.
Zwei Hunde raufen ernsthaft. Was tun Sie?
- Sich zwischen die Hunde stellen und beide mit den Händen festhalten
- Mit bloßen Händen am Halsband dazwischengreifen und die Hunde kräftig auseinanderziehen
- Laut schimpfend auf die Hunde einschlagen, bis einer von beiden loslässt
- Nicht zwischen die Köpfe greifen, sondern mit Abstand trennen, etwa mit einem Hindernis richtig
Wer zwischen kämpfende Köpfe greift, wird leicht gebissen. Hilfreich sind ein Gegenstand dazwischen, etwa eine Jacke oder ein Rucksack, oder zu zweit das Wegziehen an den Hinterbeinen.
Ihr Hund jagt Rehen und Hasen hinterher. Was stimmt?
- Jagen ist eine Form von Aggression, die sich früher oder später auch gegen Menschen richtet
- Jagen ist eine eigene Motivation; Management und gezieltes Training helfen richtig
- Eine Kastration beseitigt das Jagen immer, ganz egal bei welchem Hund und welcher Rasse
- Jagen kommt nur bei Jagdhunden vor, andere Rassen jagen nie
Jagen macht Hunden Freude und belohnt sich selbst. Bis das Training sitzt, sichert eine Schleppleine am Brustgeschirr Hund und Wild.
Ihr Hund knurrt, wenn Sie ihn vom Sofa schieben wollen. Was ist sinnvoll?
- Ihn mit einem geübten Signal oder Tausch herunterholen und mit einer Trainerin daran arbeiten richtig
- Ihn am Halsband mit Gewalt herunterzerren, damit er lernt, wer im Haus das Sagen hat
- Ihn anschreien, bis er freiwillig vom Sofa springt
- Ihm einen Klaps geben, damit er merkt, dass Knurren nicht erlaubt ist
Gewalt kann aus Knurren einen Biss machen. Ein Signal wie „Runter“ mit Belohnung löst die Lage ohne Kampf.
Was ist Frustration bei Hunden?
- Der Hund bekommt etwas Erwartetes nicht und reagiert etwa mit Bellen oder Ziehen richtig
- Eine Form von Freude, die sich durch Bellen und Hüpfen zeigt
- Ein Zeichen für Hunger, das nach dem Fressen sofort wieder vollständig verschwindet
- Eine Erkrankung des Nervensystems, die vor allem mit Zittern und Krämpfen einhergeht
Kurze Frustration gehört zum Leben. Hunde lernen Frustrationstoleranz am besten in kleinen Schritten, etwa beim Warten auf das Futter.
Ein fremder Hund zeigt Ihnen die Zähne und zieht die Lefzen hoch. Was bedeutet das?
- Eine Drohung; geben Sie ihm Abstand richtig
- Er lädt Sie zum gemeinsamen Spiel ein
- Er hat Hunger und bettelt um Futter
- Er lächelt Sie freundlich und entspannt an
Zähnezeigen warnt deutlich. Langsam zurückziehen, Blick abwenden, nicht rennen.
Beseitigt eine Kastration jede Art von Aggression?
- Nein, bei Angst und Unsicherheit kann sie das Verhalten sogar verschlechtern richtig
- Ja, wenn sie vor dem ersten Geburtstag des Hundes erfolgt
- Ja, aber nur bei Hündinnen, bei Rüden wirkt sie nicht
- Ja, bei allen Hunden, weil Aggression immer von den Geschlechtshormonen ausgeht
Eine Kastration wirkt nur auf Verhalten, das von Geschlechtshormonen abhängt. Ob sie hilft, sollte man mit der Tierärztin klären.
Ihr Hund bellt und springt an der Leine, sobald er andere Hunde sieht. Was hilft?
- Direkt auf den anderen Hund zugehen, damit er sich schneller an ihn gewöhnt
- Ihn in die Leine springen lassen, bis er müde ist
- Abstand vergrößern, bis er ansprechbar ist, und ruhiges Verhalten belohnen richtig
- Ihn mit einem Leinenruck korrigieren
Ist der Hund über seiner Reizschwelle, lernt er nichts. Mit genug Abstand kann er lernen, dass andere Hunde kein Problem sind. Eine Trainerin hilft beim Aufbau.
Welches Verhalten des Menschen verstärkt angstbedingte Aggression eher?
- Strafe und Bedrängen richtig
- Einen Rückzugsort anbieten
- Ruhig sprechen
- Abstand geben
Strafe bestätigt dem Hund, dass die Lage gefährlich ist. Sicherheit und Abstand senken die Anspannung.
Ihr Hund zittert beim Tierarzt. Was hilft, damit Besuche künftig leichter werden?
- Nur noch im Notfall zum Tierarzt gehen
- Ihn vor jedem Besuch lange hungern lassen, damit er ruhiger ist
- Übungsbesuche ohne Behandlung, bei denen es nur Leckerlis gibt richtig
- Ihn gut festhalten und die Behandlung schnell hinter sich bringen
Viele Praxen unterstützen solche Besuche. Auch das Üben von Anfassen an Pfoten, Ohren und Maul zu Hause hilft.
Warum sind volle Orte wie Weihnachtsmärkte für viele Hunde belastend?
- Weil Hunde grundsätzlich keine Menschen mögen
- Enge, Lärm, Gerüche und wenig Möglichkeit auszuweichen richtig
- Weil es dort für Hunde nichts Interessantes zu riechen gibt
- Das sind sie nicht, Hunde lieben Gedränge, Lärm und Trubel
Im Gedränge wird ein Hund leicht getreten und kann nicht ausweichen. Wer seinem Hund das erspart, beugt Stress und Unfällen vor.
Haltung und Alltag
Wie viel Ruhe braucht ein erwachsener Hund am Tag?
- Etwa 17 bis 20 Stunden Schlafen und Dösen richtig
- Etwa 6 bis 8 Stunden, genau wie ein Mensch
- Etwa 4 Stunden, der Rest des Tages ist Bewegung
- So wenig wie möglich, Ruhe macht Hunde träge
Hunde brauchen viel mehr Ruhe als Menschen, Welpen und alte Hunde noch mehr. Zu wenig Schlaf macht Hunde reizbar.
Darf man einen Hund im Sommer kurz im Auto lassen?
- Nein, ein Auto kann sich auch bei milden Temperaturen schnell gefährlich aufheizen richtig
- Ja, wenn das Fenster einen Spalt offen ist und das Auto im Schatten eines Baumes steht
- Ja, für ein paar Minuten ist das auch bei Sonne sicher
- Ja, denn gefährlich wird es erst ab etwa 35 Grad Außentemperatur und in praller Sonne
Schon bei 20 Grad draußen kann es im Auto innerhalb einer Stunde über 40 Grad heiß werden. Ein Spalt im Fenster reicht nicht.
Wie fährt ein Hund im Auto sicher mit?
- Gesichert in einer Transportbox oder mit Sicherheitsgurt am Brustgeschirr richtig
- Lose auf dem Beifahrersitz, damit er Sie beim Fahren sehen kann
- Auf dem Schoß einer Mitfahrerin, die ihn während der Fahrt mit beiden Armen festhält
- Frei auf der Rückbank, dort fällt er bei einer Vollbremsung weich
Ein ungesicherter Hund wird bei einer Vollbremsung zum Geschoss und gefährdet sich und alle Insassen.
Was braucht ein Hund in den ersten Tagen im neuen Zuhause?
- Sofort eine Prüfung in der Hundeschule
- Ruhe, feste Abläufe und wenig Besuch, damit er ankommen kann richtig
- Gleich viele Ausflüge und viel Besuch, damit er alles kennenlernt
- Viel Zeit allein, damit er sich schnell an alles Neue gewöhnt
Ein Umzug ist für einen Hund große Aufregung. Gerade Tierheimhunde brauchen oft Tage bis Wochen, bis sie sich sicher fühlen.
Wie gehen Sie an heißen Sommertagen mit Ihrem Hund spazieren?
- Vor allem auf Asphalt, dort gibt es keine Zecken und kein Gras
- Morgens und abends, wenn es kühler ist, und heißen Asphalt meiden richtig
- Wie immer, Hunde vertragen Hitze dank ihres Fells gut
- Zur Mittagszeit, weil dann weniger Hunde unterwegs sind
Heißer Asphalt kann die Pfoten verbrennen. Faustregel: Wer den Handrücken nicht sieben Sekunden auf den Boden legen kann, schickt auch den Hund nicht darüber.
Wie kühlen Hunde sich ab?
- Über die Ohren
- Gar nicht, sie brauchen keine Kühlung
- Durch Schwitzen am ganzen Körper wie der Mensch
- Vor allem durch Hecheln, kaum über die Haut richtig
Schweißdrüsen, die kühlen, haben Hunde fast nur an den Pfotenballen. Deshalb überhitzen sie schneller als Menschen.
Wie oft sollte ein erwachsener Hund Gelegenheit bekommen, sich draußen zu lösen?
- Jeden zweiten Tag
- Einmal am Tag reicht aus
- Mehrmals am Tag richtig
- Nur am Wochenende
Lange Pausen ohne Möglichkeit zum Lösen sind für Hunde unangenehm und können Blasenentzündungen begünstigen.
Welche Aussage zum Alleinbleiben stimmt?
- Alleinbleiben muss man nicht üben, Hunde verschlafen die Zeit ohnehin
- Hunde können problemlos zwölf Stunden am Tag allein sein, solange Wasser und Futter bereitstehen
- Es muss geübt werden; viele Stunden allein widersprechen dem Bedürfnis nach Gesellschaft richtig
- Ein zweiter Hund ersetzt immer den Menschen, dann ist langes Alleinsein überhaupt kein Thema
Hunde sind soziale Tiere. Wer lange arbeitet, plant Betreuung ein, etwa durch Nachbarn, Gassigeher oder eine Hundetagesstätte.
Warum sind Stöckchen als Wurfspielzeug riskant?
- Sie sind zu leicht, um sie weit genug werfen zu können
- Sie können splittern und Maul oder Rachen schwer verletzen richtig
- Sie sind in Deutschland gesetzlich als Spielzeug verboten
- Hunde mögen Holz nicht und verlieren die Lust am Spiel
Rennt ein Hund in ein Stöckchen, das im Boden steckt, kann es sich in den Rachen bohren. Ein Ball oder Wurfspielzeug aus Gummi ist sicherer.
Welche Ausrüstung schont den Hals eines Hundes, der noch an der Leine zieht?
- Ein Stachelhalsband
- Ein sehr eng geschnalltes Halsband
- Ein Würgehalsband ohne Stopp aus Metall
- Ein gut sitzendes Brustgeschirr richtig
Zieht ein Hund ins Halsband, drückt es auf Kehlkopf und Luftröhre. Ein Geschirr verteilt den Druck auf die Brust. Stachelhalsbänder sind verboten.
Was gilt, wenn Sie mit Ihrem Hund Fahrrad fahren möchten?
- Am besten mittags im Sommer, dann ist auf den Radwegen wenig Verkehr
- Nur mit einem ausgewachsenen, gesunden Hund, langsam steigern und Hitze meiden richtig
- Schon mit einem Welpen täglich lange Strecken, damit er früh Kondition aufbaut
- Die Leine fest um den Lenker knoten, so hat man den Hund am besten im Griff
Gleichmäßiges Laufen neben dem Rad ist anstrengend. Ein Abstandhalter hilft, und der Hund bestimmt das Tempo.
Wie viel Bewegung ist für einen Welpen richtig?
- Dem Alter angepasst; Joggen und viele Sprünge erst, wenn das Skelett ausgewachsen ist richtig
- Gar keine Bewegung bis zum ersten Geburtstag, damit die wachsenden Gelenke geschont werden
- Täglich mehrere Stunden Joggen, damit die Muskeln früh kräftig werden
- Möglichst viel Treppensteigen und Springen, weil das die wachsenden Knochen und Gelenke stärkt
Welpen brauchen Bewegung, aber freies Spiel mit Pausen statt Dauerbelastung. Gelenke und Knochen wachsen noch.
Was machen Sie mit dem Kot Ihres Hundes?
- Auf Wiesen und Feldern liegen lassen, er düngt den Boden
- Liegen lassen, er verrottet
- In den Gully werfen
- Aufsammeln und im Restmüll entsorgen richtig
Hundekot kann Wurmeier und andere Erreger enthalten. Auf Wiesen und Feldern gelangt er ins Tierfutter; der Einzeller Neospora etwa kann bei Rindern Fehlgeburten auslösen.
Worauf achten Sie im Winter an Gewässern?
- Den Hund ruhig aufs Eis lassen, denn Hunde sind leicht und brechen deshalb nicht ein
- Den Hund von zugefrorenen Gewässern fernhalten und nie selbst aufs Eis gehen richtig
- Eis trägt immer, wenn es mehrere Tage unter null Grad war
- Nur große Seen meiden, kleine Teiche frieren schnell ganz durch und tragen dann sicher
Bricht ein Hund ein, gerät ein Mensch, der hinterhergeht, selbst in Lebensgefahr. Dann sofort die 112 rufen.
Was tun Sie nach einem Winterspaziergang auf gestreuten Wegen?
- Nichts, Streusalz ist harmlos
- Die Pfoten mit Salz einreiben
- Den Hund die Pfoten ablecken lassen, das reinigt sie am besten
- Die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen richtig
Streusalz reizt die Ballen und kann rissige Pfoten entzünden. Abgeleckt reizt es auch Maul und Magen.
Was sollten Sie vor der Anschaffung eines Hundes klären?
- Vor allem, welche Rasse gerade beliebt ist und welches Aussehen gefällt
- Nur den Kaufpreis, die laufenden Kosten sind gering
- Nichts, ein Hund passt sich an jede Wohnung und jeden Tagesablauf an
- Zeit, Kosten, Wohnsituation, Allergien und Betreuung im Urlaub, für viele Jahre richtig
Ein Hund lebt oft zehn Jahre und länger. Wer vorher plant, muss ihn später nicht abgeben.
Wie alt werden Hunde im Durchschnitt?
- Etwa 3 bis 5 Jahre, große Hunde werden meist älter als kleine
- Etwa 20 bis 25 Jahre, bei guter Pflege auch deutlich länger
- Etwa 6 Jahre, und zwar unabhängig von der Größe
- Etwa 10 bis 15 Jahre, kleine Hunde oft älter als große richtig
Große und sehr schwere Rassen haben meist eine kürzere Lebenserwartung als kleine.
Welche laufenden Kosten bringt ein Hund mit sich?
- Nur die Hundesteuer, alles andere bezahlt man einmalig beim Kauf
- Nur das Futter
- Futter, Tierarzt, Haftpflichtversicherung, Hundesteuer und Ausstattung richtig
- Keine, nach dem Kaufpreis und der ersten Impfung ist im Grunde alles bezahlt
Dazu kommen oft Hundeschule, Betreuung und unerwartete Tierarztrechnungen. Eine Rücklage oder Versicherung schützt vor bösen Überraschungen.
Ein Hund lebt nur im Garten und sieht seine Menschen kaum. Was stimmt?
- Das ist erlaubt, solange er eine gut isolierte Hütte, frisches Wasser und genug Futter bekommt
- Das ist nur im Winter problematisch, im Sommer ist ein Gartenhund gut versorgt
- Das ist nicht artgerecht; vorgeschrieben ist mehrmals täglich Umgang mit der Betreuungsperson richtig
- Das ist artgerecht, denn Hunde sind gern allein und brauchen nur einen wetterfesten Unterstand
Die Tierschutz-Hundeverordnung verlangt Auslauf, mehrmals täglich Umgang mit der Betreuungsperson und regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen. Ein Hund, der nur im Garten lebt, kann sein Bedürfnis nach Kontakt nicht ausleben. (§ 2 Abs. 1 Tierschutz-Hundeverordnung)
Sie nehmen einen zweiten Hund auf. Wie führen Sie die Hunde zusammen?
- Den neuen Hund gleich in das Körbchen des alten legen
- Langsam, unter Aufsicht und am besten zuerst auf neutralem Gelände richtig
- Beide gleich aus einem gemeinsamen Napf füttern, damit sie sich anfreunden
- Beide einfach in einen Raum lassen
Nicht aneinander gewöhnte Hunde dürfen nur unter Aufsicht zusammengeführt werden. Getrennte Näpfe und Liegeplätze vermeiden Streit. (§ 2 Abs. 2 Tierschutz-Hundeverordnung)
Hund und Katze sollen zusammenleben. Was hilft?
- Den Hund die Katze jagen lassen, bis die beiden geklärt haben, wer bestimmt
- Die Katze festhalten, bis der Hund sie ausgiebig beschnuppert hat
- Beide zusammen in eine Transportbox setzen, damit sie sich schnell aneinander gewöhnen
- Langsam gewöhnen und der Katze erhöhte Rückzugsorte geben, die der Hund nicht erreicht richtig
Die Katze braucht jederzeit einen sicheren Fluchtweg. Jagt der Hund, wird er abgerufen oder gesichert.
Worauf achten Sie beim Kauf eines Welpen?
- Die Übergabe auf einem Parkplatz vereinbaren
- Möglichst günstig über eine Anzeige im Internet
- Den Welpen mit Mutter beim Züchter besuchen und die Papiere prüfen richtig
- Einen Welpen mit fünf Wochen nehmen, weil er sich dann besser an Sie bindet
Sehr junge, billige Welpen aus dem Kofferraum stammen oft aus illegalem Handel, sind krank, nicht geimpft und zu früh von der Mutter getrennt.
Wie viel Beschäftigung braucht ein Hund?
- Nur körperliche Auslastung, Kopfarbeit ist für Hunde unnötig
- So viel, wie Rasse, Alter und Gesundheit verlangen, körperlich und geistig richtig
- Für alle Hunde gleich viel, etwa zwei Stunden Rennen am Tag
- Keine, Hunde beschäftigen sich den ganzen Tag selbst
Ein Border Collie braucht anderes als ein alter Mops. Unterforderung zeigt sich oft in Bellen, Zerstören oder Unruhe, Überforderung in Stress.
Was braucht ein Hund, der in der Wohnung lebt, zum Ausruhen?
- Nur den blanken Boden, weiche Unterlagen verweichlichen
- Einen Platz direkt an der Heizung, damit er es immer schön warm hat
- Einen Platz im Flur, wo alle vorbeigehen und er alles gut mitbekommt
- Einen ruhigen, zugfreien Liegeplatz, an dem er nicht gestört wird richtig
Ein Rückzugsort, an dem ihn niemand bedrängt, ist gerade in Familien mit Kindern wichtig.
Pflege und Ernährung
Welches Lebensmittel ist für Hunde giftig?
- Ein Stück Apfel ohne Kerngehäuse
- Gekochter Reis
- Gekochte Karotten
- Schokolade richtig
Schokolade enthält Theobromin, das Hunde nur langsam abbauen. Je dunkler die Schokolade, desto gefährlicher. Es kann zu Herzrasen und Krämpfen kommen.
Warum ist Xylit (Birkenzucker), etwa in Kaugummi, für Hunde gefährlich?
- Es wirkt nur bei Katzen giftig, Hunde bauen es problemlos ab
- Es verursacht höchstens leichte Zahnschmerzen, ist aber sonst für Hunde ungefährlich
- Schon kleine Mengen können lebensgefährlichen Unterzucker und Leberschäden auslösen richtig
- Es ist für Hunde völlig harmlos und sogar gut für die Zähne, genau wie beim Menschen
Bei Hunden löst Xylit eine starke Insulinausschüttung aus. Wer den Verdacht hat, fährt sofort zum Tierarzt.
Welche Gefahr geht von Weintrauben und Rosinen aus?
- Sie verfärben nur das Fell
- Sie machen lediglich müde
- Sie können akutes Nierenversagen auslösen richtig
- Keine, sie sind ein gesunder und vitaminreicher Snack
Welche Menge gefährlich ist, ist von Hund zu Hund verschieden. Deshalb gilt: gar keine Trauben oder Rosinen.
Warum dürfen Hunde keine Zwiebeln und keinen Knoblauch fressen?
- Sie sind nur roh gefährlich, gekocht sind sie unbedenklich
- Sie verursachen nur Mundgeruch und ein paar leichte Blähungen
- Sie schädigen die roten Blutkörperchen, auch gekocht richtig
- Sie sind unbedenklich und schützen sogar vor Zecken
Die Schäden können sich auch aus kleinen Mengen über Tage aufbauen. Vorsicht bei Essensresten und Soßen.
Warum sollte man gekochte Geflügelknochen nicht verfüttern?
- Das ist unbedenklich, gekochte Knochen sind weicher als rohe
- Weil Hunde gekochte Knochen nicht mögen und liegen lassen
- Weil sie für einen Hund zu wenige Nährstoffe enthalten
- Sie können splittern und Maul, Speiseröhre oder Darm verletzen richtig
Gegarte Knochen werden spröde und brechen in scharfkantige Splitter.
Warum darf man Hunden kein rohes Schweinefleisch geben?
- Weil Hunde Schweinefleisch grundsätzlich nicht verdauen können
- Weil es zu fett ist und bei Hunden auf Dauer zu Übergewicht führt
- Es kann das Virus der für Hunde tödlichen Aujeszkyschen Krankheit übertragen richtig
- Das ist erlaubt, wenn es frisch vom Metzger kommt
Die Aujeszkysche Krankheit, auch Pseudowut, verläuft bei Hunden fast immer tödlich. Wildschweine können das Virus tragen, deshalb auch kein rohes Wildschwein.
Wie oft am Tag wird gefüttert?
- Welpen nur einmal am Tag, erwachsene Hunde dagegen fünf- bis sechsmal täglich
- Immer so viel und so oft, wie der Hund möchte, der Napf bleibt immer voll
- Alle Hunde, egal wie alt, nur einmal pro Woche eine große Portion
- Welpen mehrmals, etwa drei- bis viermal, erwachsene Hunde meist ein- bis zweimal richtig
Welpen haben einen kleinen Magen und einen hohen Bedarf. Mit dem Alter reduziert man die Zahl der Mahlzeiten.
Sie wollen das Futter wechseln. Wie gehen Sie vor?
- Einen Tag fasten lassen und dann umstellen
- Beide Futtersorten abwechselnd an verschiedenen Tagen geben, damit er sich gewöhnt
- Langsam über etwa eine Woche das neue unter das alte mischen richtig
- Von heute auf morgen umstellen
Der Darm braucht Zeit, sich umzustellen. Ein abrupter Wechsel führt oft zu Durchfall.
Woran erkennen Sie, dass Ihr Hund ein gutes Gewicht hat?
- Die Rippen, Hüftknochen und die Wirbelsäule sind schon von Weitem deutlich zu sehen
- Die Rippen lassen sich ohne Druck ertasten, von oben ist eine Taille zu sehen richtig
- Der Bauch hängt leicht durch, und von oben ist überhaupt keine Taille mehr zu erkennen
- Man kann auch mit kräftigem Druck keine Rippen mehr fühlen
Übergewicht belastet Gelenke, Herz und Stoffwechsel und verkürzt das Leben. Leckerlis zählen zur Tagesration.
Warum ist Kuhmilch für viele erwachsene Hunde ungeeignet?
- Viele vertragen den Milchzucker schlecht und bekommen Durchfall richtig
- Sie ist das beste Getränk, weil sie die Knochen stärkt
- Sie macht Hunde aggressiv, weil sie Hormone enthält
- Sie ist für Hunde giftig, schon ein Schluck ist gefährlich
Das richtige Getränk ist frisches Wasser, und zwar jederzeit.
Wie pflegen Sie die Zähne Ihres Hundes?
- Nur einmal im Jahr beim Tierarzt
- Regelmäßig kontrollieren und mit Hundezahnpasta putzen richtig
- Mit Zahnpasta für Menschen putzen
- Gar nicht, Hunde reinigen ihre Zähne beim Kauen von selbst
Zahnstein führt zu Entzündungen und Schmerzen. Zahnpasta für Menschen ist ungeeignet und kann schädliche Stoffe wie Xylit enthalten.
Die Krallen Ihres Hundes klackern auf hartem Boden. Was tun Sie?
- Sie kürzen lassen oder vorsichtig selbst kürzen, ohne das durchblutete Innere zu verletzen richtig
- Nichts, lange Krallen sind gesund, schützen die Pfoten und nutzen sich irgendwann von selbst ab
- Sie vom Tierarzt dauerhaft ganz entfernen lassen
- Den Hund nur noch auf Teppich laufen lassen, damit das Klackern aufhört
Zu lange Krallen verändern die Pfotenstellung und können einreißen. Wer unsicher ist, lässt sich das Kürzen in der Praxis zeigen.
Wie oft sollte ein Hund gebadet werden?
- Nur bei Bedarf und mit mildem Hundeshampoo richtig
- Täglich
- Nie, auch wenn er sich in Aas gewälzt hat
- Jede Woche mit Shampoo für Menschen, damit das Fell glänzt
Zu häufiges Waschen schwächt den natürlichen Schutzfilm der Haut. Regelmäßiges Bürsten je nach Felltyp ist wichtiger.
Ihr Hund schüttelt oft den Kopf, das Ohr riecht und ist gerötet. Was tun Sie?
- Abwarten, das heilt von selbst
- Speiseöl ins Ohr gießen
- Mit einem Wattestäbchen tief im Ohr reinigen
- Zum Tierarzt gehen richtig
Ohrentzündungen sind schmerzhaft und können durch Milben, Pilze, Bakterien oder Fremdkörper wie Grannen entstehen.
Wie entfernen Sie eine Zecke?
- Warten, bis sie sich vollgesogen hat und von selbst abfällt
- Mit Öl oder Klebstoff beträufeln, damit sie von selbst loslässt
- Mit Zeckenzange oder -karte nah an der Haut greifen und langsam herausziehen richtig
- Mit den Fingern zerquetschen und die Reste in der Haut lassen
Öl und Klebstoff reizen die Zecke, sodass sie womöglich mehr Erreger abgibt. Nach Spaziergängen den Hund absuchen.
Wie oft sollte ein erwachsener Hund entwurmt oder auf Würmer untersucht werden?
- Jede Woche vorsorglich eine Wurmkur geben, ganz egal, wie der Hund lebt und was er frisst
- Nie, Würmer sind für Hunde und Menschen harmlos
- Nach Absprache mit dem Tierarzt; bei unbekanntem Risiko etwa viermal im Jahr richtig
- Nur einmal im Leben, denn eine Wurmkur im Welpenalter schützt den Hund dauerhaft
Wie oft es nötig ist, hängt vom Hund ab: frisst er Aas oder Mäuse, hat er Kontakt zu Kindern? Statt Wurmkur ist auch eine Kotuntersuchung möglich.
Ihr Hund hat Flöhe. Was müssen Sie behandeln?
- Nur den Hund, Flöhe leben ausschließlich im Fell
- Den Hund, alle Tiere im Haushalt und die Liegeplätze richtig
- Nur die Wohnung, am Hund sterben die Flöhe von allein
- Nichts, Flöhe verschwinden nach ein paar Tagen von selbst
Die meisten Flöhe leben als Eier und Larven in der Umgebung. Flöhe können außerdem Bandwürmer übertragen.
Wie bemessen Sie die tägliche Futtermenge?
- Nach Lust und Laune des Hundes, Leckerlis zählen nicht mit
- Nach Gewicht, Alter und Bewegung; Leckerlis werden abgezogen richtig
- Immer so viel, wie in den Napf passt, das regelt der Hund
- Für alle Hunde gleich viel, egal wie groß oder alt
Die Angaben auf der Verpackung sind Richtwerte. Die Waage und das Abtasten der Rippen zeigen, ob die Menge passt.
Was ist bei Kauartikeln zu beachten?
- Sie sind immer ungefährlich
- Gekochte Knochen sind am besten
- Nur unter Aufsicht geben und auf eine passende Größe achten richtig
- Möglichst kleine Stücke, die der Hund schnell und ganz schlucken kann
Zu kleine Stücke können verschluckt werden und im Hals oder Darm stecken bleiben.
Was brauchen Welpen großer Rassen beim Futter?
- So viel energiereiches Futter wie möglich, damit sie schnell groß und kräftig werden
- Zusätzlich Kalziumtabletten zum normalen Futter, damit die schnell wachsenden Knochen besonders stabil werden
- Das gleiche Futter wie erwachsene Hunde, nur in doppelter Menge
- Ein auf ihr Wachstum abgestimmtes Welpenfutter; zu viel Energie und Kalzium kann dem Skelett schaden richtig
Zu schnelles Wachstum begünstigt Gelenkprobleme. Welpen sollen schlank und gleichmäßig wachsen.
Wo findet ein Hund sein Trinkwasser?
- Nur auf Spaziergängen aus Pfützen und Bächen, das genügt
- Nur morgens eine große Schüssel, die dann für den ganzen restlichen Tag reichen muss
- Jederzeit frisch und in ausreichender Menge an seinem Aufenthaltsort richtig
- Nur zu den Mahlzeiten, damit er nachts nicht so oft hinaus muss und stubenrein bleibt
Die Betreuungsperson muss dafür sorgen, dass der Hund jederzeit Wasser in ausreichender Menge und Qualität hat. (§ 8 Abs. 1 Tierschutz-Hundeverordnung)
Gesundheit und Erste Hilfe
Welche Körpertemperatur ist bei einem erwachsenen Hund normal?
- Etwa 36,5 bis 37 Grad, wie beim Menschen
- Etwa 37,5 bis 39 Grad richtig
- Etwa 35 bis 36 Grad
- Etwa 40 bis 41 Grad
Hunde sind etwas wärmer als Menschen. Über 39,5 Grad spricht man von Fieber, über 41 Grad wird es lebensgefährlich.
Wie messen Sie bei einem Hund Fieber?
- Mit einem Digitalthermometer im After richtig
- Am Ohr, indem man es mit der flachen Hand fühlt
- Mit einem Thermometer unter der Achsel
- Indem man mit der Hand die Nase befühlt
Eine warme, trockene Nase sagt nichts über Fieber aus. Das Thermometer vorher etwas einfetten.
Gegen welche Krankheiten sollte nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin jeder Hund geimpft sein?
- Nur gegen Tollwut, weitere Impfungen empfiehlt die Kommission für keinen Hund
- Gegen Borreliose, Leishmaniose und Zwingerhusten
- Nur gegen Zwingerhusten, weil er von allen Hundekrankheiten am häufigsten vorkommt
- Staupe, Parvovirose, ansteckende Leberentzündung, Leptospirose und Tollwut richtig
Diese Impfungen schützen vor schweren, oft tödlichen Krankheiten. Weitere Impfungen, etwa gegen Zwingerhusten, hängen von der Lebensweise ab.
Ab welchem Alter werden Welpen in der Regel zum ersten Mal geimpft?
- Direkt nach der Geburt
- Erst nach dem Zahnwechsel
- Erst mit etwa einem Jahr
- Mit etwa acht Wochen richtig
Die Grundimmunisierung besteht aus mehreren Impfungen im Welpenalter und einer weiteren mit etwa 15 Monaten. Den Impfausweis beim Kauf prüfen.
Was braucht ein Hund, um mit Ihnen in ein anderes EU-Land zu reisen?
- Nur eine Wurmkur und den deutschen Impfpass, eine Tollwutimpfung ist freiwillig
- Nur ein Halsband mit Adresse und Telefonnummer
- Mikrochip, EU-Heimtierausweis und eine gültige Tollwutimpfung richtig
- Nichts, innerhalb der EU gibt es für Hunde keine Regeln
Nach der ersten Tollwutimpfung muss man 21 Tage warten, bis sie für die Reise gilt. Manche Länder verlangen zusätzlich eine Bandwurmbehandlung.
Ihr großer Hund hat nach dem Fressen einen harten, aufgeblähten Bauch, würgt erfolglos und ist unruhig. Was tun Sie?
- Abwarten, bis er erbricht, dann geht es ihm meist besser
- Sofort in die nächste Tierklinik fahren, es kann eine Magendrehung sein richtig
- Ihn hinlegen lassen, gut zudecken und am nächsten Morgen zum Tierarzt gehen
- Ihm viel Wasser geben und ihn zügig spazieren führen, damit sich der Magen löst
Bei einer Magendrehung zählt jede Minute. Ohne Operation stirbt der Hund meist innerhalb weniger Stunden.
Wie lässt sich das Risiko einer Magendrehung senken?
- Eine große Mahlzeit direkt vor dem Toben, damit er Energie hat
- Viel trinken lassen und dann rennen, damit sich das Futter verteilt
- Nur Trockenfutter ohne Wasser und danach ein langer Spaziergang
- Mehrere kleine Mahlzeiten und nach dem Fressen etwa zwei Stunden Ruhe richtig
Vor allem große Hunde mit tiefem Brustkorb sind gefährdet. Toben mit vollem Magen ist ein bekannter Auslöser.
Ihr Hund taumelt an einem heißen Tag, hechelt extrem und hat dunkelrote Schleimhäute. Was tun Sie?
- Mit Eiswasser übergießen, damit er schnell abkühlt, und dann zu Hause abwarten, bis es ihm besser geht
- Ihn in der Sonne ausruhen lassen, bis sich Atmung und Kreislauf von allein wieder beruhigt haben
- In den Schatten bringen, mit kühlem, nicht eiskaltem Wasser benetzen und sofort zum Tierarzt richtig
- In eine warme Decke wickeln, damit er keinen Kreislaufschock bekommt
Das sind Zeichen eines Hitzschlags. Man kühlt von den Pfoten zum Körper hin. Eiskaltes Wasser verengt die Gefäße und bremst die Abkühlung.
Welche Hunde sind bei Hitze besonders gefährdet?
- Kurzköpfige Rassen wie Mops und Französische Bulldogge, alte, dicke und herzkranke Hunde richtig
- Nur Welpen, weil ihr Fell noch zu dünn ist, um sie vor der Sonne zu schützen
- Nur Hunde mit kurzem Fell, denn langhaarige Hunde sind durch ihr dichtes Fell vor Hitze geschützt
- Keine, denn Hunde vertragen Hitze dank ihrer Schweißdrüsen am ganzen Körper besonders gut
Kurzköpfige Hunde können durch ihre verengten Atemwege schlecht hecheln und überhitzen besonders schnell.
Ihr Hund hat möglicherweise Gift gefressen. Was tun Sie?
- Sofort den Tierarzt anrufen und Reste oder Verpackung mitnehmen richtig
- Abwarten, ob Symptome auftreten, und erst dann zum Tierarzt fahren
- Ihm Milch geben, damit das Gift im Magen gebunden wird
- Ihn sofort mit Salzwasser zum Erbrechen bringen, bevor das Gift wirken kann
Salzwasser kann eine gefährliche Salzvergiftung auslösen. Ob Erbrechen sinnvoll ist, entscheidet der Tierarzt, bei ätzenden Stoffen schadet es.
Ihr Hund blutet stark an der Pfote. Was tun Sie?
- Den Hund weiterlaufen lassen
- Einen Druckverband anlegen und zum Tierarzt fahren richtig
- Die Wunde offen lassen, damit sie ausblutet und sich selbst reinigt
- Mehl auf die Wunde streuen
Ein Druckverband aus Kompresse, Polster und Binde stoppt die meisten Blutungen. Die Pfote später nicht abschnüren.
Was beachten Sie, wenn Sie einen verletzten Hund anfassen?
- Auch der eigene Hund kann vor Schmerz beißen; notfalls das Maul vorsichtig sichern richtig
- Ihn sofort fest umarmen, damit er sich sicher fühlt und stillhält
- Der eigene Hund beißt nie, deshalb kann man ihn ohne jede Vorsicht überall anfassen
- Ihn am Nackenfell hochheben, so wie es die Hündin mit ihren Welpen macht
Schmerz verändert das Verhalten. Eine Maulschlinge aus einer Mullbinde oder ein Maulkorb schützt Helfer, darf aber das Atmen nicht behindern. Bei Atemnot oder Erbrechen wird das Maul nicht zugebunden.
Ein junger, ungeimpfter Hund hat schweren, blutigen Durchfall und erbricht. Woran müssen Sie denken?
- An eine Futterallergie, die man zu Hause einfach mit einer Diät behandelt
- An eine harmlose Magenverstimmung, die meist nach einem Tag von selbst vorbei ist
- An Parvovirose, eine sehr ansteckende und oft tödliche Viruskrankheit richtig
- An Zahnschmerzen durch den Zahnwechsel
Parvoviren halten sich lange in der Umwelt. Die Impfung schützt zuverlässig, deshalb ist sie für jeden Hund empfohlen.
Welche Anzeichen passen zur Staupe?
- Nur starker Juckreiz an Ohren und Pfoten, ansonsten hat der Hund keine Beschwerden
- Plötzlicher Zahnverlust und Mundgeruch, aber kein Fieber
- Haarausfall und schuppige Haut, das Allgemeinbefinden bleibt aber die ganze Zeit gut
- Fieber, Augen- und Nasenausfluss, Husten und Durchfall, später Nervenstörungen richtig
Staupe ist eine gefährliche Viruskrankheit, die auch Füchse und Marder befällt. Die Impfung schützt.
Wie wird Leptospirose übertragen?
- Vor allem über den Urin von Ratten und Mäusen, etwa in Pfützen und stehendem Wasser richtig
- Nur durch Futter aus dem Supermarkt, das zu lange gelagert wurde
- Durch Mückenstiche in der Dämmerung, vor allem im Urlaub in Südeuropa und am Mittelmeer
- Vor allem durch Zeckenstiche im Frühjahr und Sommer, etwa beim Laufen durch hohes Gras
Leptospirose schädigt Nieren und Leber und kann auch Menschen anstecken. Sie gehört zu den empfohlenen Impfungen.
Wo stecken sich Hunde besonders leicht mit Zwingerhusten an?
- Vor allem beim Baden in kalten Seen, weil sich der Hund dabei unterkühlt und erkältet
- Nur bei großer Hitze, wenn die Schleimhäute austrocknen
- Ausschließlich in Zwingern, daher der Name; bei Hunden in Wohnungen kommt er nie vor
- Wo viele Hunde zusammenkommen, etwa in Pensionen, Hundeschulen und auf Ausstellungen richtig
Zwingerhusten ist ein Sammelbegriff für ansteckende Atemwegsinfekte. Er verläuft meist mild, kann aber bei Welpen und alten Hunden schwer werden.
Welche Krankheiten können Zecken auf Hunde übertragen?
- Nur Tollwut, alle anderen Erreger übertragen Zecken nicht
- Zum Beispiel Staupe, Parvovirose und Zwingerhusten
- Keine, Zecken sind für Hunde nur lästig, aber harmlos
- Zum Beispiel Borreliose, Anaplasmose und Babesiose richtig
Zeckenschutz und das Absuchen nach Spaziergängen senken das Risiko. Die Babesiose breitet sich in Deutschland mit der Auwaldzecke aus.
Welche Farbe hat gesundes Zahnfleisch?
- Bläulich
- Weiß
- Gelb
- Rosa richtig
Blasses Zahnfleisch weist auf Blutverlust oder Schock hin, bläuliches auf Sauerstoffmangel, gelbes auf Gelbsucht. Manche Hunde haben dunkel gefärbtes Zahnfleisch; dort schaut man an der Innenseite des Augenlids.
Sie drücken kurz mit dem Finger auf das Zahnfleisch, die Stelle wird weiß. Wie schnell sollte sie wieder rosa sein?
- In weniger als zwei Sekunden richtig
- Nach einer Minute
- Gar nicht, sie bleibt dauerhaft weiß
- Nach etwa zehn Sekunden
Diese Kapillarfüllungszeit zeigt, wie gut der Kreislauf arbeitet. Dauert es länger, kann ein Schock vorliegen.
Ihr Hund hat Durchfall. Wann gehört er zum Tierarzt?
- Erst wenn der Durchfall länger als eine Woche anhält, auch wenn Blut im Kot ist oder der Hund ein Welpe ist
- Nie, denn Durchfall geht bei Hunden immer von selbst weg, auch bei Welpen
- Nur wenn er zusätzlich hustet, denn Durchfall allein ist harmlos
- Bei Blut, Fieber, Teilnahmslosigkeit, bei Welpen und alten Hunden oder wenn es länger als ein bis zwei Tage anhält richtig
Welpen verlieren durch Durchfall schnell gefährlich viel Flüssigkeit. Ein Schonfutter hilft bei leichten Fällen.
Welche Krankheiten können vom Hund auf den Menschen übergehen?
- Zum Beispiel Tollwut, Leptospirose, Giardien und Fuchsbandwurm richtig
- Nur Flohbisse, echte Krankheiten gehen nicht über
- Nur Erkältungen, die man sich beim Kuscheln einfängt
- Keine, Hunde können Menschen grundsätzlich nicht anstecken
Solche Zoonosen sind ein Grund für Impfungen, Entwurmung und Händewaschen nach dem Aufsammeln von Kot.
Wie oft sollte ein gesunder erwachsener Hund zur Vorsorge?
- Nie, gesunde Hunde brauchen keinen Tierarzt und keine Impfung
- Nur, wenn er krank ist oder sich verletzt hat
- Mindestens einmal im Jahr, ältere Hunde öfter richtig
- Alle fünf Jahre
Bei der Vorsorge prüft der Tierarzt Zähne, Herz, Gewicht, Impfungen und Parasitenschutz. Vieles lässt sich früh besser behandeln.
Was braucht ein alter Hund?
- Keine Bewegung mehr, er soll nur noch ruhen und seine Gelenke schonen
- Genauso viel Sport und lange Wanderungen wie früher, damit er fit bleibt und nicht abbaut
- Weniger Wasser und weniger Futter, damit er nachts nicht mehr hinaus muss
- Angepasste Bewegung, ein weiches Lager, regelmäßige Vorsorge und Aufmerksamkeit für Schmerzen richtig
Arthrose, Zahnprobleme und nachlassende Sinne sind häufig. Viele alte Hunde zeigen Schmerzen nur durch Ruhe oder Unlust.
Woran können Sie erkennen, dass Ihr Hund Schmerzen hat?
- Hecheln, Unruhe, Lecken einer Stelle, Rückzug, Hinken, weniger Appetit richtig
- Daran, dass er besonders viel spielt, frisst und herumtobt
- Gar nicht, Hunde zeigen Schmerzen nie
- Nur am Jaulen und Winseln, sonst hat er keine Schmerzen
Viele Hunde leiden still. Veränderungen im Verhalten sind oft das erste Zeichen.
Dürfen Sie Ihrem Hund Schmerztabletten aus Ihrer Hausapotheke geben?
- Ja, in halber Dosis sind Schmerzmittel für Menschen für Hunde jeder Größe sicher
- Ja, eine Kinderdosis ist für Hunde immer unbedenklich
- Ja, bei Fieber hilft Paracetamol oder Ibuprofen dem Hund genauso gut wie dem Menschen
- Nein, viele Mittel für Menschen, etwa Ibuprofen, sind für Hunde gefährlich richtig
Hunde bauen viele Wirkstoffe anders ab. Schon übliche Dosen können Magen, Nieren oder Leber schwer schädigen.
Ihr Hund wurde in den Rachen gestochen, der Hals schwillt an und er atmet schwer. Was tun Sie?
- Ihm etwas zu fressen geben
- Abwarten, bis die Schwellung zurückgeht
- Von außen kühlen und sofort zum Tierarzt oder in die Tierklinik richtig
- Ihn rennen lassen, damit der Kreislauf wieder richtig in Schwung kommt
Eine Schwellung im Rachen kann die Atemwege zudrücken. Das ist ein Notfall.
Ihr Hund hat nach einem Unfall blasse Schleimhäute, einen schnellen Puls und kalte Pfoten. Was bedeutet das?
- Das ist nach einem Unfall normal und kein Grund zur Sorge
- Er friert und braucht vor allem etwas Warmes zu fressen
- Er ist nur erschrocken und beruhigt sich gleich von selbst
- Er kann im Schock sein; warm halten und sofort in die Tierklinik richtig
Ein Schock kann auch auftreten, wenn keine Wunde zu sehen ist, etwa bei inneren Blutungen. Nach jedem Unfall zum Tierarzt.
Nachts ist Ihr Hund plötzlich schwer krank. Wo finden Sie Hilfe?
- Bei der Polizei, die den Hund dann ins Tierheim bringt
- Nur bei der eigenen Tierarztpraxis, und zwar erst am nächsten Morgen zur Sprechstunde
- Beim tierärztlichen Notdienst oder in einer Tierklinik mit Notdienst, vorher anrufen richtig
- In der Notaufnahme eines Krankenhauses für Menschen, denn dort muss jedem geholfen werden
Die Tierärztekammern organisieren Notdienste, viele Tierkliniken sind rund um die Uhr da. Der Anruf vorab spart Zeit, und das Team kann sich vorbereiten.
Ihr Hund hustet, ist schnell erschöpft und hat einen dicken Bauch. Woran sollte der Tierarzt denken?
- An zu lange Krallen und rissige Ballen
- An Langeweile und zu wenig Beschäftigung
- Unter anderem an eine Herzerkrankung richtig
- An Zahnstein und entzündetes Zahnfleisch
Herzkrankheiten zeigen sich oft durch Husten, Leistungsschwäche und Wasseransammlungen. Früh behandelt, lassen sie sich oft lange gut kontrollieren.
Zucht, Fortpflanzung und Rasse
Wie oft wird eine Hündin in der Regel läufig?
- Einmal alle drei Jahre
- Nur einmal im Leben
- Etwa zweimal im Jahr richtig
- Jeden Monat
Die erste Läufigkeit kommt je nach Größe meist mit sechs bis zwölf Monaten, bei großen Rassen auch später.
Wie lange dauert die Läufigkeit ungefähr?
- Einen Tag
- Etwa ein halbes Jahr lang
- Drei Monate
- Etwa drei Wochen richtig
In dieser Zeit sollte die Hündin nicht frei laufen, wenn unkastrierte Rüden in der Nähe sein können.
Wie lange ist eine Hündin trächtig?
- Etwa drei Wochen, also 21 Tage
- Etwa neun Monate, wie beim Menschen
- Etwa 63 Tage, also rund neun Wochen richtig
- Etwa sechs Monate, also 180 Tage
Die Geburt kann einige Tage früher oder später kommen. Wer züchtet, stellt spätestens drei Tage vorher eine Wurfkiste bereit. (§ 3 Abs. 1 Tierschutz-Hundeverordnung)
Wann öffnen Welpen die Augen?
- Mit etwa 10 bis 14 Tagen richtig
- Mit etwa sechs Monaten
- Direkt nach der Geburt
- Mit etwa acht Wochen, kurz vor der Abgabe
Welpen kommen blind und mit geschlossenen Gehörgängen zur Welt. In den ersten Wochen brauchen sie vor allem Wärme und ihre Mutter.
Wann wechseln Hunde ihre Milchzähne?
- In der ersten Lebenswoche, noch vor dem Öffnen der Augen
- Mit etwa zwei Jahren, wenn der Hund ausgewachsen ist
- Etwa zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat richtig
- Gar nicht, Hunde haben von Anfang an ihre bleibenden Zähne
In dieser Zeit kauen junge Hunde besonders viel. Geeignete Kauartikel schonen Möbel und Schuhe.
Wie viele Zähne hat ein erwachsener Hund?
- 20
- 32
- 42 richtig
- 28
Das Milchgebiss hat 28 Zähne. Bei einigen Rassen fehlen erblich bedingt einzelne Zähne.
Nach der Läufigkeit baut Ihre nicht gedeckte Hündin Nester und hat Milch. Was ist das?
- Eine Scheinträchtigkeit, hormonell bedingt und häufig richtig
- Eine gefährliche Vergiftung durch Pflanzen im eigenen Garten
- Ein frühes Zeichen für Tollwut
- Eine echte Trächtigkeit, die auch ohne Deckakt entstehen kann
Die Scheinträchtigkeit geht meist von selbst vorüber. Bei starken Beschwerden hilft der Tierarzt.
Einige Wochen nach der Läufigkeit trinkt Ihre unkastrierte Hündin viel, ist matt und hat Ausfluss. Woran müssen Sie denken?
- An zu viel Futter und zu viel Salz in der Nahrung
- An eine normale zweite Läufigkeit, die nichts bedeutet
- An eine Gebärmuttervereiterung, einen Notfall richtig
- An einen harmlosen Harnwegsinfekt, der von selbst heilt
Die Gebärmuttervereiterung kann lebensgefährlich werden und muss rasch behandelt werden, meist durch eine Operation.
Was ist eine Qualzucht?
- Jede Zucht ohne Papiere eines Zuchtverbands; sie ist deshalb verboten
- Eine Zucht, bei der Nachkommen erblich bedingt Schmerzen, Leiden oder Schäden haben; sie ist verboten richtig
- Eine Zucht mit sehr strengen Regeln, vielen Gesundheitsuntersuchungen und einer amtlichen Zuchtprüfung
- Eine Zucht mit besonders vielen Welpen pro Wurf, die für die Hündin sehr anstrengend, aber erlaubt ist
Das Tierschutzgesetz verbietet, so zu züchten, dass erblich bedingt Körperteile fehlen oder untauglich sind und die Tiere dadurch leiden. (§ 11b Tierschutzgesetz)
Welches Merkmal gilt als Beispiel für Qualzucht?
- Eine lange Rute, die der Hund beim Laufen fröhlich hoch trägt
- Eine so stark verkürzte Schnauze, dass der Hund schlecht atmen kann richtig
- Hängende Ohren in normaler Länge, wie sie etwa ein Labrador hat
- Ein einfarbig schwarzes oder braunes Fell ganz ohne weiße Abzeichen
Stark kurzköpfige Hunde leiden oft unter Atemnot, Überhitzung und Augenproblemen. Beim Kauf auf freie Atmung und eine erkennbare Nase achten.
Warum dürfen zwei Merle-Hunde nicht miteinander verpaart werden?
- Das ist unproblematisch
- Die Welpen können taub oder blind sein richtig
- Weil die Welpen dann immer einfarbig und ohne Muster sind
- Weil die Welpen zu groß werden
Doppelmerle-Hunde haben ein hohes Risiko für Taubheit und Augenfehlbildungen. Solche Verpaarungen gelten als Qualzucht.
Was sagen die Papiere eines anerkannten Zuchtverbands aus?
- Sie ersetzen den Impfausweis und den EU-Heimtierausweis
- Sie garantieren einen Hund, der ein Leben lang gesund bleibt, und ersetzen die Vorsorge beim Tierarzt
- Sie belegen die Abstammung; der Verband schreibt Zuchtregeln wie Gesundheitsuntersuchungen vor richtig
- Sie sind für jeden Hund in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, auch für Mischlinge aus dem Tierheim
Papiere allein sind keine Garantie. Wichtig sind die Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere und wie die Welpen aufwachsen.
Warum sollten Sie vor der Anschaffung wissen, wofür eine Rasse ursprünglich gezüchtet wurde?
- Das spielt keine Rolle, heute sind alle Rassen gleich
- Weil man sonst die Rasse nicht in den Impfausweis eintragen darf
- Die Aufgabe prägt die Bedürfnisse, etwa Hüte- oder Jagdverhalten richtig
- Weil nur so der Kaufpreis beim Züchter stimmt
Ein Hütehund will arbeiten, ein Jagdhund folgt gern Spuren, ein Herdenschutzhund bewacht selbstständig. Das muss zum Alltag passen.
Welche Eigenschaft ist typisch für Herdenschutzhunde?
- Sie sind besonders für kleine Stadtwohnungen geeignet
- Sie arbeiten selbstständig und bewachen ihr Revier richtig
- Sie apportieren gern
- Sie brauchen keine Erziehung
Herdenschutzhunde wurden gezüchtet, um ohne Menschen Entscheidungen zu treffen. Für Anfänger und enge Stadtverhältnisse passen sie selten.
Ab welchem Alter darf ein Welpe von der Mutter getrennt werden?
- Mit sechs Wochen, wenn er die erste Impfung hat
- Sobald er feste Nahrung frisst, also etwa mit fünf Wochen
- Mit vier Wochen, sobald er sicher laufen kann
- Frühestens, wenn er älter als acht Wochen ist richtig
In den Wochen bei Mutter und Geschwistern lernt der Welpe wichtiges Sozialverhalten. Eine frühere Trennung ist nur erlaubt, wenn der Tierarzt sie zum Schutz von Mutter oder Welpen für nötig hält. (§ 2 Abs. 4 Tierschutz-Hundeverordnung)
Welche Lufttemperatur muss ein Züchter im Liegebereich der Welpen in den ersten beiden Lebenswochen mindestens halten?
- 18 Grad richtig
- 10 Grad
- 5 Grad
- Es gibt dazu keine Vorgabe
Neugeborene Welpen können ihre Körpertemperatur noch nicht selbst halten. Unter 18 Grad geht die Verordnung in der Regel von Unterkühlung aus. (§ 3 Abs. 3 Tierschutz-Hundeverordnung)
Was bewirkt die Kastration eines Rüden?
- Sie hat keinerlei Wirkung auf Hormone oder Verhalten
- Sie beseitigt zuverlässig jedes Problemverhalten, auch Angst und Jagen
- Sie senkt das Testosteron und kann hormonell bedingtes Verhalten verringern richtig
- Sie macht jeden Hund ruhiger und gehorsamer
Eine Kastration ist ein Eingriff mit Vor- und Nachteilen. Sie ist nach dem Tierschutzgesetz unter anderem erlaubt, um eine unkontrollierte Fortpflanzung zu verhindern. Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme sind möglich. (§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 Tierschutzgesetz)
Was ist ein Hormonchip beim Rüden?
- Ein Implantat, das die Hormonwirkung für einige Monate unterdrückt, eine Kastration auf Zeit richtig
- Ein Mikrochip, mit dem der Hund im Haustierregister gekennzeichnet wird
- Ein kleiner Chip am Halsband, der dem Halter anzeigt, wann eine Hündin in der Nähe läufig ist
- Ein Implantat, das die Hormone dauerhaft verstärkt und den Rüden besonders zeugungsfähig macht
Mit dem Hormonchip lässt sich ausprobieren, wie sich ein Rüde ohne Geschlechtshormone verhält, bevor man sich für eine Operation entscheidet.
Nach dem Deckakt bleiben Rüde und Hündin einige Minuten verbunden. Was tun Sie?
- Die Hunde mit kaltem Wasser übergießen, damit sie sich lösen
- Die Hunde sofort auseinanderziehen, bevor sie sich verletzen
- Den Rüden am Halsband wegziehen
- Nichts, die Tiere dürfen nicht gewaltsam getrennt werden richtig
Dieses sogenannte Hängen ist normal. Gewaltsames Trennen kann beide schwer verletzen.
Was muss ein Züchter einer Hündin mit Welpen ermöglichen?
- Dass sie keinen Auslauf bekommt
- Dass sie dauerhaft von den Welpen getrennt gehalten wird
- Dass sie sich von ihren Welpen zurückziehen kann richtig
- Dass sie ständig bei den Welpen bleiben muss und nie Pause hat
Auch eine gute Mutter braucht Pausen. Die Tierschutz-Hundeverordnung schreibt das ausdrücklich vor. (§ 3 Abs. 2 Tierschutz-Hundeverordnung)
Recht
Wer darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen?
- Der Züchter
- Der Halter
- Jeder Erwachsene
- Niemand richtig
Das ist der Grundsatz des Tierschutzgesetzes: Der Mensch ist für das Tier als Mitgeschöpf verantwortlich. (§ 1 Tierschutzgesetz)
Was verlangt das Tierschutzgesetz von jedem, der einen Hund hält?
- Ihn jedes Jahr beim Veterinäramt vorführen und dort eine Gesundheitsprüfung ablegen lassen
- Nichts, das Tierschutzgesetz gilt nur für Nutztiere in der Landwirtschaft, nicht für Hunde
- Ihn in einem Zwinger oder Hundehaus im Freien halten
- Ihn artgemäß ernähren, pflegen und unterbringen und die nötigen Kenntnisse haben richtig
Wer ein Tier hält, muss wissen, was es braucht. Genau darum geht es beim Sachkundenachweis. (§ 2 Tierschutzgesetz)
Was droht, wer seinen Hund aussetzt?
- Es ist verboten und kann mit einer Geldbuße bis 25.000 Euro geahndet werden richtig
- Nur eine mündliche Verwarnung, eine Geldbuße gibt es nicht
- Nichts, wenn man den Hund in der Nähe eines Tierheims oder einer Tierarztpraxis aussetzt
- Nichts, wenn der Hund gesund ist
Wer seinen Hund nicht mehr halten kann, wendet sich an ein Tierheim oder eine Tierschutzorganisation. (§ 3 Satz 1 Nr. 3, § 18 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 4 Tierschutzgesetz)
Dürfen Sie in der Erziehung ein Halsband verwenden, das Stromstöße abgibt?
- Ja, mit Erlaubnis der Hundeschule
- Nein, solche Geräte sind verboten richtig
- Ja, im eigenen Garten
- Ja, wenn es nur schwache Stöße sind
Das Tierschutzgesetz verbietet Geräte, die durch direkte Stromeinwirkung das Verhalten erheblich einschränken und Schmerzen zufügen. In der Ausbildung sind zudem alle schmerzhaften Mittel verboten. (§ 3 Satz 1 Nr. 11 Tierschutzgesetz; § 2 Abs. 5 Tierschutz-Hundeverordnung)
Was ist bei Ausbildung, Erziehung und Training von Hunden ausdrücklich verboten?
- Stachelhalsbänder und andere für den Hund schmerzhafte Mittel richtig
- Schleppleinen, weil sich der Hund darin verfangen kann
- Brustgeschirre, weil sie das Ziehen noch verstärken
- Futterbelohnungen, weil sie den Hund bestechlich machen
Das Verbot gilt für jeden, nicht nur für Hundeschulen. (§ 2 Abs. 5 Tierschutz-Hundeverordnung)
Dürfen einem Hund die Ohren oder die Rute kupiert werden, damit er rassetypisch aussieht?
- Ja, bei allen Rassehunden
- Ja, beim Welpen bis zur achten Woche
- Ja, wenn ein Tierarzt es macht
- Nein, das ist verboten richtig
Das Amputieren von Körperteilen ist verboten. Ausnahmen gibt es nur bei tierärztlicher Notwendigkeit und für jagdlich geführte Hunde, wenn der Eingriff für ihren Einsatz unerlässlich ist. (§ 6 Abs. 1 Tierschutzgesetz)
Darf ein Hund mit kupierten Ohren auf einer Hundeausstellung gezeigt werden?
- Ja, wenn er Papiere hat
- Ja, wenn er aus dem Ausland stammt
- Nein, das ist verboten richtig
- Ja, wenn die Ohren gut verheilt sind
Das Ausstellungsverbot gilt auch für Hunde mit tierschutzwidrig amputierten Körperteilen und für Hunde mit Qualzuchtmerkmalen. (§ 10 Tierschutz-Hundeverordnung)
Wer haftet, wenn Ihr Hund einen Radfahrer zu Fall bringt?
- Sie als Halter, grundsätzlich auch ohne eigenes Verschulden richtig
- Nur der Radfahrer
- Niemand, das ist höhere Gewalt
- Nur, wenn Sie den Hund absichtlich auf den Radfahrer losgeschickt haben
Die Tierhalterhaftung ist eine Gefährdungshaftung. Eine Hundehaftpflichtversicherung übernimmt solche Schäden; in vielen Ländern ist sie Pflicht. (§ 833 BGB)
Was gilt im Bürgerlichen Gesetzbuch für Tiere?
- Tiere sind keine Sachen; die Regeln für Sachen gelten nur entsprechend richtig
- Für Tiere gilt das Bürgerliche Gesetzbuch überhaupt nicht
- Tiere sind Personen und haben dieselben Rechte wie Menschen
- Tiere sind rechtlich Sachen wie Möbel oder ein Auto
Tiere werden durch besondere Gesetze geschützt, etwa das Tierschutzgesetz. (§ 90a BGB)
Sie finden einen fremden Hund. Was tun Sie?
- Den Fund bei der Gemeinde, dem Fundbüro oder der Polizei melden richtig
- Ihn im nächsten Wald wieder laufen lassen, er findet allein heim
- Ihn behalten, denn ein gefundener Hund gehört sofort dem Finder
- Ihn im Internet verkaufen oder verschenken
Wer ein Tier findet, muss den Fund anzeigen. Oft kommt der Hund ins Tierheim, und ein Chip führt schnell zum Halter. (§ 965 BGB)
Wer erhebt die Hundesteuer?
- Die Gemeinde richtig
- Die Haftpflichtversicherung
- Die Tierärztekammer
- Der Bund über das Finanzamt
Höhe und Ermäßigungen legt jede Gemeinde in ihrer Satzung selbst fest. Den Hund meldet man bei der Gemeinde an.
Wie viel Zeit muss man Welpen bis zu einem Alter von 20 Wochen täglich mindestens widmen?
- Mindestens vier Stunden Umgang mit einer Betreuungsperson richtig
- Mindestens eine Stunde Umgang mit einer Betreuungsperson
- Mindestens zehn Minuten, der Rest ist Ruhezeit
- Dazu gibt es keine Vorgabe, nur für erwachsene Hunde
Die Tierschutz-Hundeverordnung legt das für Welpen ausdrücklich fest. Erwachsene Hunde brauchen mehrmals täglich Umgang. (§ 2 Abs. 1 Tierschutz-Hundeverordnung)
Darf ein Hund dauerhaft an einer Kette oder Leine angebunden gehalten werden?
- Ja, wenn der Hund tagsüber genug Auslauf bekommt
- Ja, nachts und tagsüber, während der Halter bei der Arbeit ist, solange der Hund genug Wasser und Schatten hat
- Nein, Anbindehaltung ist verboten, mit engen Ausnahmen während der Arbeit mit einer Betreuungsperson richtig
- Ja, auf dem eigenen Grundstück, wenn die Kette mindestens drei Meter lang ist und der Hund eine Hütte hat
Seit 2023 ist die Anbindehaltung von Hunden grundsätzlich verboten. (§ 7 Tierschutz-Hundeverordnung)
Wie groß muss ein Zwinger für einen Hund mit bis zu 50 Zentimetern Widerristhöhe mindestens sein?
- 6 Quadratmeter richtig
- Es gibt keine Mindestgröße
- 2 Quadratmeter
- 4 Quadratmeter
Über 50 bis 65 Zentimeter sind es 8, darüber 10 Quadratmeter. Keine Seite darf kürzer als zwei Meter sein. (§ 6 Abs. 2 Tierschutz-Hundeverordnung)
Was schreibt die Tierschutz-Hundeverordnung jedem Halter vor?
- Einen eigenen, eingezäunten Garten von mindestens 100 Quadratmetern, in dem der Hund jederzeit frei laufen kann
- Einen täglichen Besuch in einer Hundeschule und jedes Jahr eine Gesundheits- und Wesensprüfung beim Veterinäramt
- Zwei Hunde statt einem, damit kein Hund allein gehalten wird
- Auslauf im Freien, mehrmals täglich Umgang mit der Betreuungsperson und regelmäßig Kontakt zu Artgenossen richtig
Kontakt zu Artgenossen entfällt nur, wenn er aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Unverträglichkeit nicht möglich ist. (§ 2 Abs. 1 Tierschutz-Hundeverordnung)
Was muss die Betreuungsperson sicherstellen, wenn ein Hund allein im Auto bleibt?
- Ausreichend Frischluft und eine angemessene Temperatur richtig
- Nur, dass der Hund angeschnallt ist
- Nichts, im eigenen Auto gelten für Hunde keine Regeln
- Nur, dass das Auto abgeschlossen ist
Die Verordnung nennt Fahrzeuge ausdrücklich, weil die Temperatur dort schnell steigt. Wer einen Hund in Gefahr sieht, ruft die Polizei. (§ 8 Abs. 2 Nr. 3 Tierschutz-Hundeverordnung)
Welche Erlaubnis brauchen Hundetrainer, die gewerbsmäßig Hunde für andere ausbilden oder Halter dabei anleiten?
- Eine Mitgliedschaft in einem Zuchtverband oder Hundesportverein
- Eine Erlaubnis der Behörde nach dem Tierschutzgesetz richtig
- Keine
- Einen Waffenschein
Die Behörde prüft dabei die Sachkunde der Trainerin oder des Trainers. Fragen Sie in der Hundeschule nach der Erlaubnis. (§ 11 Abs. 1 Nr. 8 Buchst. f Tierschutzgesetz)
Welche Strafe droht, wer einem Hund aus Rohheit erhebliche Schmerzen zufügt?
- Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe richtig
- Nur eine Geldbuße von höchstens 500 Euro
- Gar keine, wenn es der eigene Hund ist
- Eine Verwarnung ohne weitere Folgen
Tierquälerei ist eine Straftat, auch am eigenen Tier. (§ 17 Tierschutzgesetz)
Dürfen Sie Ihren Hund vom Auto aus an der Leine nebenherlaufen lassen?
- Ja, bei Schrittgeschwindigkeit auf Feldwegen
- Nein, das ist verboten; vom Fahrrad aus dürfen dagegen Hunde geführt werden richtig
- Nein, und auch vom Fahrrad aus ist das Führen von Hunden verboten
- Ja, wenn die Leine lang genug ist und der Hund am Rand läuft
Die Straßenverkehrs-Ordnung verbietet das Führen von Tieren von Kraftfahrzeugen aus. (§ 28 Abs. 1 StVO)
Was gilt für Hunde auf der Straße?
- Sie dürfen nur nachts auf die Straße, wenn wenig Verkehr ist
- Sie dürfen frei herumlaufen, wenn sie eine gültige Steuermarke am Halsband tragen
- Sie dürfen dort nur mit einer geeigneten Person sein, die ausreichend auf sie einwirken kann richtig
- Für Hunde gilt die Straßenverkehrs-Ordnung nicht, sie regelt nur Fahrzeuge und Fußgänger
Wer einen Hund führt, muss ihn im Straßenverkehr unter Kontrolle haben, sonst haftet er für Unfälle. (§ 28 Abs. 1 StVO)
Wie oft muss die Betreuungsperson die Unterbringung eines Hundes mindestens überprüfen?
- Zweimal am Tag richtig
- Einmal pro Woche
- Gar nicht, das ist freiwillig
- Einmal im Monat
Mängel müssen sofort behoben werden. Kot im Aufenthaltsbereich ist täglich zu entfernen. (§ 8 Abs. 2 Tierschutz-Hundeverordnung)
Niedersachsen Wann müssen Sie in Niedersachsen den Hundeführerschein ablegen?
- Gar nicht, er ist in Niedersachsen freiwillig
- Beide Teile innerhalb von fünf Jahren nach Beginn der Haltung
- Die Praxis vor Beginn der Haltung, die Theorie im ersten Jahr
- Die Theorie vor Beginn der Haltung, die Praxis im ersten Jahr richtig
In Niedersachsen gilt die Pflicht seit dem 1. Juli 2013 für alle, die einen Hund halten. (§ 3 NHundG)
Niedersachsen Wer braucht in Niedersachsen keinen Hundeführerschein, weil er als sachkundig gilt?
- Wer ein Haus mit eingezäuntem Garten besitzt
- Wer einen kleinen Hund unter 40 Zentimetern und 20 Kilogramm hält
- Wer in den letzten zehn Jahren irgendwann einmal für ein paar Wochen einen Hund in Pflege hatte
- Wer in den letzten zehn Jahren mindestens zwei Jahre ohne Unterbrechung einen Hund gehalten hat richtig
Die frühere Haltung muss man belegen können, etwa mit Steuerbescheiden. Weitere Ausnahmen gelten zum Beispiel für Tierärzte. (§ 3 Abs. 6 NHundG)
Niedersachsen Ab welchem Alter braucht ein Hund in Niedersachsen eine Haftpflichtversicherung?
- Ab drei Jahren
- Gar nicht
- Ab sechs Monaten richtig
- Erst ab dem zweiten Geburtstag
Die Mindestdeckung beträgt 500.000 Euro für Personen- und 250.000 Euro für Sachschäden. (§ 5 NHundG)
Niedersachsen Bis wann muss ein Welpe in Niedersachsen beim Zentralen Hunderegister angemeldet sein?
- Gar nicht, das Register ist freiwillig
- Bis zu seinem ersten Geburtstag
- Innerhalb von fünf Jahren nach dem Kauf
- Bevor er sieben Monate alt ist richtig
Jeder Hund über sechs Monate muss außerdem einen Mikrochip tragen. Wer einen älteren Hund übernimmt, meldet ihn innerhalb eines Monats. (§ 4, § 6 NHundG)
Niedersachsen Sie ziehen mit Ihrem Hund innerhalb Niedersachsens um. Was müssen Sie dem Zentralen Register melden?
- Nichts, das Register erfährt es von der Gemeinde
- Die neue Anschrift, innerhalb eines Monats richtig
- Nur einen Umzug ins Ausland
- Nur, wenn sich die Hundesteuer ändert
Auch Halterwechsel, Tod oder Verlust des Hundes sind binnen eines Monats zu melden. Die Gemeinde gibt ihre Daten aus Datenschutzgründen nicht weiter. (§ 6 Abs. 2 NHundG)
Niedersachsen Wann müssen Hunde in Niedersachsen in der freien Landschaft an die Leine?
- Das ganze Jahr
- Nie
- Vom 1. Januar bis 31. März
- Vom 1. April bis 15. Juli richtig
In der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit gilt die Leinenpflicht auch im Wald. Gemeinden können weitere Leinenpflichten festlegen. (§ 33 Abs. 1 NWaldLG)
Niedersachsen Gibt es in Niedersachsen eine Liste gefährlicher Rassen?
- Ja, die Liste umfasst 14 Rassen, darunter Rottweiler, Dobermann und Deutscher Schäferhund
- Nein, ein Hund wird nur im Einzelfall von der Behörde als gefährlich festgestellt richtig
- Ja, alle Terrier und Bulldoggen stehen auf der Liste
- Ja, alle Hunde über 20 Kilogramm oder 40 Zentimeter gelten dort automatisch als gefährlich
Maßgeblich ist das Verhalten, etwa ein Biss. Für einen als gefährlich festgestellten Hund braucht der Halter eine Erlaubnis. (§ 7 NHundG)
Niedersachsen Müssen Sie den Sachkundenachweis in Niedersachsen beim Spaziergang dabeihaben?
- Ja, als Plakette am Halsband des Hundes
- Nein, Sie müssen ihn nur auf Verlangen vorlegen können richtig
- Nur an Wochenenden und Feiertagen
- Ja, immer im Original, sonst droht ein Bußgeld
Die Bescheinigung bewahren Sie gut auf. Wer ohne Prüfung als sachkundig gilt, muss das mit Unterlagen belegen können.
Niedersachsen Wie hoch kann in Niedersachsen die Geldbuße bei Verstößen gegen das Hundegesetz sein, etwa bei fehlender Haftpflicht?
- Es gibt keine Geldbuße
- Bis zu 10.000 Euro richtig
- Höchstens 50 Euro
- Höchstens 500 Euro
Das gilt etwa, wenn ein Hund ohne die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung gehalten wird. (§ 18 NHundG)
Bremen Seit wann gilt in Bremen die Pflicht zum Hundeführerschein für neue Halter?
- Es gibt keine Pflicht
- Seit dem 1. Juli 2026 richtig
- Ab 2030
- Seit 2001
Die Theorie ist vor der Anschaffung abzulegen, die Praxis im ersten Jahr der Haltung. (§ 3, § 21 BremHundeG)
Bremen Sie hatten in den letzten fünf Jahren mindestens zwei Jahre einen Hund. Was müssen Sie in Bremen ablegen?
- Nur die theoretische Prüfung
- Beide Prüfungen vollständig
- Keine Prüfung, Sie sind befreit
- Nur die praktische Prüfung richtig
Erfahrene Halter sind in Bremen von der Theorie befreit, nicht aber von der Praxis. (§ 3 BremHundeG)
Bremen Sie hatten Ihren Hund schon vor dem 1. Juli 2026. Müssen Sie in Bremen den Hundeführerschein nachholen?
- Ja, alle Halter müssen ihn bis Ende 2026 nachholen
- Ja, alle Halter bis spätestens 30. Juni 2030
- Nur bei gefährlichen oder Listenhunden, dann bis 30. Juni 2028 richtig
- Nein, niemand, auch nicht bei Listenhunden
Für alle anderen Hunde, die vor dem Stichtag gehalten wurden, gilt Bestandsschutz. (§ 20 BremHundeG)
Bremen Ab wann braucht ein Hund in Bremen eine Haftpflichtversicherung?
- Ab einem Alter von sechs Monaten
- Nur für Listenhunde, sonst gar nicht
- Erst ab dem ersten Geburtstag
- Ab Beginn der Haltung richtig
Mindestens 500.000 Euro für Personen- und 250.000 Euro für Sachschäden. Auch Hunde von auswärts dürfen in Bremen nur versichert geführt werden. (§ 6 BremHundeG)
Bremen Bis wann muss ein Hund in Bremen gechippt sein?
- Spätestens mit einem Jahr, vor der ersten Auslandsreise
- Nur vor einer Auslandsreise, sonst ist er freiwillig
- Spätestens mit drei Monaten, jedenfalls vor der ersten Weitergabe richtig
- Gar nicht, in Bremen gibt es keine Chippflicht
Danach wird er unverzüglich in einem anerkannten Haustierregister eingetragen. (§ 4, § 5 BremHundeG)
Bremen Welche Rassen gelten in Bremen per Gesetz als gefährlich?
- Pit-Bull-Terrier, Bullterrier, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier samt Kreuzungen richtig
- Keine, Bremen hat keine Rasseliste
- Rottweiler, Dobermann, Deutscher Schäferhund, Kangal, Mastino Napoletano und Bullmastiff samt Kreuzungen
- Alle Hunde über 40 Zentimeter Widerristhöhe oder 20 Kilogramm Gewicht
Zucht, Handel und Erwerb dieser Hunde sind verboten; die Haltung ist nur mit Ausnahmeerlaubnis nach bestandenem Wesenstest erlaubt. (§ 7, § 8 BremHundeG)
Bremen Wann dürfen Hunde in Bremen in der freien Landschaft nicht frei laufen?
- Nie
- Vom 1. April bis 15. Juli
- Vom 15. März bis 15. Juli richtig
- Nur im August
Die Regel gilt etwa auf Wiesen, Feldern und Deichen außerhalb der Bebauung, nicht in ausgewiesenen Hundeauslaufgebieten. (§ 7 Feldordnungsgesetz Bremen)
Bremen Was muss ein gewerblicher Züchter in Bremen vor der Abgabe eines Hundes prüfen?
- Dass der Käufer einen eingezäunten Garten hat
- Dass der Käufer die theoretische Prüfung bestanden hat richtig
- Dass der Käufer schon einmal einen Hund gehalten hat
- Dass der Käufer mindestens 30 Jahre alt ist
Wer gewerbsmäßig Hunde abgibt, muss sich den Theorienachweis vorlegen lassen. (§ 3 Abs. 7 BremHundeG)
NRW Wann gilt ein Hund in Nordrhein-Westfalen als „großer Hund“?
- Wenn er ausgewachsen mindestens 40 Zentimeter Widerristhöhe oder 20 Kilogramm erreicht richtig
- Nur bei bestimmten Rassen, die im Gesetz aufgezählt sind
- Ab einem Alter von zwei Jahren, unabhängig von der Größe
- Wenn er ausgewachsen mindestens 60 Zentimeter Widerristhöhe und 30 Kilogramm erreicht
Man spricht deshalb auch von 20/40-Hunden. (§ 11 LHundG NRW)
NRW Was brauchen Sie in NRW, um einen großen Hund zu halten?
- Eine schriftliche Erlaubnis des örtlichen Tierschutzvereins und jedes Jahr einen neuen Wesenstest beim Tierarzt
- Nur eine Hundesteuermarke der Gemeinde
- Anzeige bei der Ordnungsbehörde, Sachkunde, Zuverlässigkeit, Mikrochip und Haftpflichtversicherung richtig
- Nichts Besonderes, denn die Regeln des Landeshundegesetzes gelten ausschließlich für gefährliche Hunde
Die Nachweise legen Sie der Ordnungsbehörde Ihrer Stadt oder Gemeinde vor. (§ 11 LHundG NRW)
NRW Wo müssen große Hunde in NRW immer an die Leine?
- Nirgends, große Hunde dürfen überall frei laufen
- Nur nachts und in der Dämmerung
- Nur im Wald, sonst dürfen sie überall frei laufen
- Innerorts auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen richtig
Außerorts gilt das nicht allgemein, aber es gibt örtliche Regeln und die Leinenpflicht im Wald abseits der Wege. (§ 11 Abs. 6 LHundG NRW)
NRW Wo müssen in NRW alle Hunde an die Leine?
- Unter anderem in Fußgängerzonen, in umfriedeten Parks und bei Volksfesten richtig
- Überall außerhalb der Wohnung, auch auf Feldern und im Wald
- Nirgends, kleine Hunde dürfen in NRW überall frei laufen
- Nur auf Autobahnen und Bundesstraßen
Die Leinenpflicht gilt auch in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten, nicht aber in ausgewiesenen Hundeauslaufbereichen. (§ 2 Abs. 2 LHundG NRW)
NRW Wozu gehört der Rottweiler nach dem Landeshundegesetz NRW?
- Zu den großen Hunden nach der 20/40-Regel, für die nur Anzeige, Chip und Versicherung nötig sind
- Zu den verbotenen Hunden, deren Haltung in NRW grundsätzlich untersagt ist
- Zu den Hunden bestimmter Rassen, für die weitgehend dieselben Pflichten gelten wie für gefährliche Hunde richtig
- Zu den Hunden ohne besondere Pflichten, wie jeder Mischling
Für diese Rassen braucht der Halter unter anderem eine Erlaubnis, und in der Regel gelten Leinen- und Maulkorbpflicht. (§ 10 LHundG NRW)
NRW Was gilt in NRW für Hunde im Wald?
- Nur im Winter angeleint
- Abseits der Wege nur angeleint richtig
- Sie dürfen überall frei laufen
- Hunde sind im Wald verboten
Ausgenommen sind Jagdhunde bei der Jagd und Polizeihunde. (§ 2 Abs. 3 Landesforstgesetz NRW)
Fragen
Häufige Fragen zum Üben
Sind das die Fragen der echten Prüfung?
Nein. Niedersachsen und Bremen veröffentlichen ihren Fragenkatalog nicht. Die Fragen hier hat tiere-heute selbst geschrieben, zu denselben Themen: Erziehung und Ausbildung, Angst und Aggression, Haltung, Pflege, Gesundheit, Zucht und Rasse, Kommunikation und Recht.
Wie viele Fragen hat die Theorieprüfung?
In Niedersachsen sind es 35 Fragen mit je einer richtigen Antwort. Der Trainer stellt deshalb 35 Fragen, anteilig aus allen Themen. So läuft die Prüfung in Niedersachsen.
Kann ich die Prüfung online machen?
Die Theorie oft am Computer, aber nicht allein zu Hause: In Niedersachsen muss eine anerkannte Prüferin oder ein anerkannter Prüfer am selben Ort sein. Anerkannte Prüfer finden Sie auf den Seiten für Niedersachsen, Bremen und NRW.
Gibt es eine Fehlergrenze?
Die legt die jeweilige Prüfstelle fest. In NRW gibt es beim Tierarzt keine feste Fehlerquote, dort folgt auf den Fragebogen ein Gespräch. Wer im Trainer sicher über 90 Prozent liegt, ist gut vorbereitet.
Werden meine Antworten gespeichert?
Nein. Der Trainer läuft nur in Ihrem Browser. Es wird nichts gesendet und nichts gespeichert.